BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer | BR24

© BR

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer. Diese sollten sich fünf bis sechs Tage nach ihrer Rückkehr nochmals testen lassen.

67
Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer. Diese sollten sich fünf bis sechs Tage nach ihrer Rückkehr nochmals testen lassen. Außerdem kritisierte er die SPD. Alles Wichtige hier zum Nachlesen und Nachschauen.

67
Per Mail sharen

Für den heutigen Montag hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Ministerinnen und Minister außerplanmäßig zusammengerufen. In einer Videokonferenz beriet das Kabinett über die jüngsten Corona-Entwicklungen und die bundesweit zuletzt gestiegenen offiziellen Infizierten-Zahlen.

+++ Die wichtigsten Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung gibt es hier im Ticker +++

13.01 Uhr: Söder kritisiert SPD für verfrühten Wahlkampf

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die SPD für die heutige Nominierung Olaf Scholz als Kanzlerkandidat kritisiert. "Ich halte die Aussage, dass der Wahlkampf jetzt beginnt für die SPD für verheerend für die weitere Zusammenarbeit zum Thema Corona-Bekämpfung. Kein Mensch in Deutschland hat Verständnis dafür, dass wir jetzt über Wahlkampf reden", so Söder wörtlich. Man müsse jetzt die Corona-Herausforderung annehmen.

Die Pressekonferenz mit Söder, Huml und Piazolo im BR24Live hier zum Nachschauen:

12.58 Uhr: Huml hofft auf schnellere Ergebnisse durch digitale Verfahren

Die Verzögerungen der Übermittlung der Testergebnisse von Testzentren an Autobahnen erklärt Huml damit, dass vieles noch händisch erledigt werde. Die Gesundheitsministerin hofft auf Verbesserungen durch digitale Verfahren.

12.46 Uhr: Piazolo bietet Lehrern intensive Testmöglichkeiten an

Piazolo berichtet von der stetig besser werdenden Ausstattung der Schulen: Neue Computer, neue Lernplattformen, mehr Geld. Die Fortbildungsoffensive für Lehrer laufe.

Vom 24. August an soll es intensive freiwillige Testungen für Lehrkräfte geben. Was die Schülerbeförderung angeht, wird es eine Arbeitsgruppe mit dem Verkehrsministerium geben.

12.40 Uhr: Piazolo stellt Konzept für Schulbeginn vor

Im aktuellen Szenario sieht der Plan von Kultusminister Michael Piazolo zum Schulstart im September unter anderem folgendes vor: Möglichst feste Unterrichtsgruppen, Lüftungskonzepte, Maskenpflicht bis zum Einnehmen des Platzes im Unterricht, keine mehrtägige Klassenfahren bis Ende Januar.

Es gebe auch ein Alternativszentario bei "höherem Infektionsgeschehen": Wechselnder Unterricht. Bei hohem Infektionsgeschehen: Fernunterricht. Schulschließungen sind laut Piazolo immer "ultima ratio".

© BR

In vier Wochen fängt die Schule wieder an. Welche Konzepte hat das Kultusministerium für das kommende Schuljahr, was Corona angeht?

12.35 Uhr: Huml will Tests für neue Saisonarbeitskräfte

Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml sollen Arbeitserlaubnisse für Saisonarbeitskräfte erst bei Corona-negativen Tests ausgestellt werden. Bislang seien Tests in rund einhundert Betrieben durchgeführt worden. In bayerischen Schlachthöfen seien alle negativ gewesen. Einen einzigen Fall hab es in einem Zerlegebetrieb gegeben.

12.27 Uhr: Entscheidung über Maskenpflicht im Unterricht vertagt

Die bayerische Staatsregierung will erst kurz vor dem Ende der Sommerferien über eine mögliche Maskenpflicht auch im Schulunterricht entscheiden. Als Termin nannte Ministerpräsident Söder die Kabinettssitzung am 1. September - die Schule startet eine Woche später, am 8. September.

12.26 Uhr: Söder weiter skeptisch bei Bundesliga mit Zuschauern

Volle Stadien zum Start der Fußball-Bundesliga im September kann sich Söder nach wie vor nicht vorstellen. Das hätte "eine verheerende Signalwirkung". Bis Oktober seien Großveranstaltungen derzeit ohnehin verboten. Es sei "nicht klug", zum Schulbeginn im Herbst "zusätzlich noch einmal 20.000, 25.000 Leute in Stadien" zu haben.

12.22 Uhr: Einhundert Testzentren in Bayern sollen kommen

Bis Ende August soll es laut Söder in allen in Landkreisen und kreisfreien Städten Testzentren geben: Zusammen rund einhundert. Die Reihentests in Alten- und Pfelegeheimen würden zeigen, dass dort die Infektionen zurückgehen. Die Lage in Mamming scheint zu dem stabil zu sein, so Söder.

12.19 Uhr: Söder fordert verpflichtenden Doppeltest für Reise-Rückkehrer

Söder fordert Doppeltests für Reise-Rückkehrer. Ein Test nach der Rückkehr genüge nicht. Söder fordert einen zweiten Test fünf bis sechs Tage nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Die Test-Kapazität von 55.000 am Tag soll bis Ende August auf 200.000 pro Tag ausgebaut werden.

12.16 Uhr: Söder fordert Ausweitung der Risikogebiete

Söder fordert eine "weitere Entwicklung", was Risikogebiete betrifft. Die Ausweitung von Risikogebieten müsse dynamischer erfolgen. Wichtigestes Instrument seien dabei die verpflichtenden Tests für Reise-Rückkehrer und die bayerischen Testzentren. Söder fordert auch an den Außengrenzen anderer Bundesländer vergleichbare Testzentren.

12.15 Uhr: Söder sieht Leichtsinn bei privaten Veranstaltungen

Das größte Corona-Infektionsrisiko steckt nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder im privaten Bereich. Die Gefahr gehe weniger von Betrieben aus oder vom öffentlichen Nahverkehr, sagte Bayerns Ministerpräsident am Montag in Nürnberg. "Die eigentliche Gefahr ist der Leichtsinn bei privaten Veranstaltungen." Daher müsse man auch dort ansetzen, wenn es Probleme gibt. "Corona macht keine Ferien, Corona macht keine Pause", so Söder. "Wir nehmen Corona weiter absolut ernst. Bayern ist weiter absolut wachsam."

12.14 Uhr: Söder mahnt zu Vorsicht und Umsicht

Ministerpräsident Markus Söder warnt davor, dass Corona jeden Tag gefährlicher werde. Erste Spätfolgen seien sichtbar. Corona sei zudem viel heimtückischer und gefährlicher als bislang angenommen. Leider lasse die Vorsicht nach. Es herrsche Unvernunft und Leichtsinn.

12.11 Uhr: Pressekonferenz jetzt live

Die Pressekonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Bildungsminister Michael Piazolo (FW) zur aktuellen Corona-Lage hat begonnen.

11.45 Uhr: Ausweitung der Corona-Risikogebiete in der Diskussion

Auch über eine mögliche Ausweitung der Corona-Risikogebiete will das bayerische Kabinett beraten, zuständig ist hier aber bisher in erster Linie das Robert-Koch-Institut. Die Situation im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau, der zuletzt angesichts vieler infizierter Erntehelfer in Mamming weiter als Corona-Hotspot zählt, dürfte ebenfalls zur Sprache kommen. Nach BR-Informationen könnte es bei dem Treffen zudem um die Haltung der Staatsregierung zu einem möglichen Saisonstart der Fußball-Bundesliga mit Zuschauern gehen.

11.05 Uhr: Lehrerverbandschef fordert Maskenpflicht auch im Klassenzimmer

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hält eine Maskenpflicht auch im Klassenzimmern für unabdingbar, wenn der Unterricht in üblicher Weise vonstattengehen soll. "Wer vollen Unterrichtsbetrieb will, kommt an der Maskenpflicht nicht vorbei", sagte Meidinger der "Passauer Neuen Presse" (Montag). "Das ist wohl das Opfer, das wir zumindest vorübergehend bringen müssen, um eine zweite Infektionswelle zu verhindern", betonte Meidinger.

Vor zwei Wochen hatte das bayerische Kabinett eine Maskenpflicht in Schulen beschlossen. Sie gilt derzeit bis zum Platz im Klassenzimmer. Heute könnte eine Entscheidung fallen, ob sie ausgeweitet wird.

11.00 Uhr: Ab heute private Anbieter in den Corona-Testzentren

Die Testzentren für Urlaubs-Rückkehrer werden zur Zeit teilweise noch vom Bayerischen Roten Kreuz betreut. Jetzt sollen private Anbieter übernehmen, wie von der Staatsregierung angekündigt. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte versprochen, dass das ab heute der Fall sein werde. An den Flughäfen im Freistaat hätten externe Dienstleister bereits übernommen.

10.45 Uhr: Situation an den Corona-Teststationen

Die Ministerinnen und Minister wollen bei ihrer Konferenz über die bisherigen Erfahrungen an den Teststationen sprechen. Zuletzt gab es Warnungen, wonach die dortigen freiwilligen Helfer angesichts Zehntausender Tests am Limit sind.

Angesichts vieler Urlaubsrückkehrer hatte das Kabinett vor rund zwei Wochen seine Test-Strategie für die nächste Zeit beschlossen. Testzentren für heimkehrende Reisende gibt es mittlerweile an drei grenznahen Autobahn-Raststätten, an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg. Für Rückkehrer aus Risikogebieten ist der Test seit Samstag verpflichtend, alle anderen können sich freiwillig auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Kostenlos ist der Test in Bayern für alle, auch beim Hausarzt.

10.30 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Über die wichtigsten Beschlüsse des Ministerrats informieren Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Bildungsminister Michael Piazolo (FW).

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!