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Corona-Krise: Medizinstudenten sollen in Kliniken aushelfen | BR24

© dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Erlanger Medizinstudenten wollen während Corona–Krise aushelfen

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    Corona-Krise: Medizinstudenten sollen in Kliniken aushelfen

    Wegen der erwarteten Mehrbelastung durch Corona-Patienten sollen Medizinstudenten und angehende Mediziner in bayerischen Kliniken das Personal unterstützen. Beim Universitätsklinikum Erlangen haben sich bislang rund 700 Studenten gemeldet.

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    Die Erlanger Medizin-Studenten können je nach Kenntnisstand vom Pflegedienst auf den Stationen bis zur Mitarbeit in der Notaufnahme gebraucht und eingesetzt werden. Das sagte Heinrich Iro, der Ärztliche Direktor, dem Bayerischen Rundfunk. Sie sollen das reguläre medizinische Personal entlasten. Die Klinikleitung rechnet im Zuge der Corona–Krise in der nächsten Zeit mit einer deutlichen Mehrbelastung und hatte deswegen alle 2.400 Medizinstudenten in Erlangen angeschrieben.

    Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

    Auch andere Kliniken bitten Studenten um Mithilfe

    Auch andere bayerische Kliniken bitten momentan Medizinstudenten um Unterstützung. Freiwillige können sich melden, um bei Telefondiensten oder der Dokumentation mitzuhelfen.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn appellierte zuvor an die Leiter deutscher Krankenhäuser, sich auf steigende Infiziertenzahlen vorzubereiten. Spahn will zur Unterstützung nicht nur auf Mediziner im Ruhestand zurückzugreifen. Der Minister bittet auch angehende Mediziner um ihre Mithilfe.

    Die Übersichtskarte zu den aktuellen Coronavirusfällen in Bayern finden Sie hier.

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