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Corona-Krise in Mittelfranken: Hier gibt es Hilfe und Beratung | BR24

© dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Corona-Krise in Mittelfranken: Hier gibt es Hilfe und Beratung

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    Corona-Krise in Mittelfranken: Hier gibt es Hilfe und Beratung

    Das Coronavirus ist für ältere Menschen und Immunkranke besonders gefährlich. Freiwillige zeigen sich solidarisch und übernehmen Einkäufe und Besorgungen. Wir haben Vernetzungsgruppen und Hilfs-Initiativen aus Mittelfranken gesammelt.

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    Das Coronavirus ist für ältere Menschen und Immunkranke besonders gefährlich. Menschen, die einer Risikogruppe angehören, sollen am besten zu Hause bleiben, um eine mögliche Infektion zu verhindern. Freiwillige in Mittelfranken zeigen sich solidarisch und übernehmen als Einkaufshelfer Einkäufe und Besorgungen. Weitere Initiativen, Vereine und Behörden unterstützen in Krisensituationen.

    ++ Diese Liste wird laufend aktualisiert ++

    Coronavirus: Hotline für finanzielle Hilfen

    Die Stadt Nürnberg hat eine gemeinsame Hotline für Fragen rund um das Thema finanzielle Hilfen in der gegenwärtigen Situation geschaltet. Privatpersonen, Selbstständige und Unternehmen erhalten dort Informationen zu den jeweiligen Stellen, die weiterhelfen können. Die Hotline vermittelt direkt zu folgenden Stellen:

    • Wirtschaftsförderung Nürnberg: Beratung zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Selbstständige,

    • Arbeitsagentur: Beratung rund um das Thema Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit,

    • Sozialamt: Beratung zu Fragen zum Thema Wohngeld und Mietrückständen,

    • Jobcenter Nürnberg Stadt: Beratung zur Sicherung des Lebensunterhalts.

    Die Hotline mit Bandansage ist unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-1 49 99 rund um die Uhr zu erreichen.

    Reha-Klinik aus Bad Windsheim betreut Patienten mit digitalem Hausbesuch

    Eine Reha-Klinik aus Bad Windsheim betreut Patienten ab sofort digital. Da viele Reha-Maßnahmen aufgrund der Coronakrise abgesagt worden sind, hat die Dr. Becker Klinikgruppe einen Patienten-Newsletter ins Leben gerufen, teilt der Geschäftsführer mit. Die Erkrankungen unserer Patienten verschwinden nicht über Nacht, daher wollen wir ihnen auch zu Hause weiterhelfen, heißt es. Aus diesem Grund schickt die Reha-Klinik jeden Tag eine E-Mail mit Übungen und Impulsen aus verschiedenen Bereichen. Das können Bilder, Videos oder Erklärtexte sein, sagt eine Sprecherin dem BR auf Anfrage. Die Inhalte drehen sich um die Fachbereiche Psychosomatik, Neurologie, Orthopädie sowie Kardio- bzw. Psychokardiologie. Ein Schwerpunkt liege jedoch auf der Psychosomatik, da die Coronakrise die seelische Gesundheit herausfordert, so die Sprecherin weiter. Wer den kostenlosen, täglichen "Hausbesuch" erhalten möchte, kann sich auf der Internetseite der Klinik dafür anmelden.

    Frauenhäuser in Mittelfranken bleiben geöffnet - Jugendämter stocken Telefonberatung auf

    Auch in der Coronakrise bleiben die Frauenhäuser in Mittelfranken geöffnet. Die Trägervereine haben sich mit Hilfe der Kommunen eine Lösung überlegt, um sie vor dem Coronavirus zu schützen. So hat z. B. Nürnberg drei Appartments gemietet, in denen hilfesuchende Frauen mit ihren Kindern unterkommen können. Wenn nach zwei Wochen feststeht, dass sie nicht infiziert sind, dürfen sie ins Frauenhaus umziehen. In Erlangen kann das Frauenhaus bei Bedarf die Wohnung eines anderen Vereins nutzen. Zudem überlegt die Stadt, ob sie Hotelzimmer oder Wohnungen anmietet. Alle Frauenhäuser sind weiterhin Tag und Nacht telefonisch erreichbar. Auch die Jugendämter in der Region haben ihre Telefonkapazitäten aufgestockt, um Familien in Krisen beizustehen. In Nürnberg ist das Hilfetelefon des Jugendamts 24 Stunden am Tag erreichbar.

    Schwabach: Sozialpsychiatrischer Dienst hilft in Krisensituationen

    Der Sozialpsychiatrische Dienst der AWO in Schwabach unterstützt Menschen in Krisensituationen, psychisch erkrankte Personen und alle, die in ihrem Umfeld mit einer seelischen Erkrankung konfrontiert werden und professionellen Rat benötigen. Die Beratungen sind kostenfrei. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Betroffene in Schwabach können sich unter der Telefonnummer 09122 / 9341700 melden oder per E-Mail an spdi.schwabach@awo-mfrs.de wenden.

    Roth/Hilpoltstein: Sozialpsychiatrischer Dienst hilft in Krisensituationen

    Der Sozialpsychiatrische Dienst der AWO in Roth und Hilpoltstein unterstützt Menschen in Krisensituationen, psychisch erkrankte Personen und alle, die in ihrem Umfeld mit einer seelischen Erkrankung konfrontiert werden und professionellen Rat benötigen. Die Beratungen sind kostenfrei. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Betroffene in Roth und Hilpoltstein können sich unter der Telefonnummer 09171 / 966420 melden oder per E-Mail an spdi.roth@awo-mfrs.de wenden.

    Landkreis Fürth: Info-Telefon zu Corona

    Das Gesundheitsamt der Stadt und des Landkreises Fürth haben für Fragen rund um das Coronavirus eine Info-Telefonnummer eingerichtet, die nun auch am Wochenende erreichbar ist: 0911 / 9773 - 3039. Am Wochenende ist das Telefon von 10 bis 12 Uhr besetzt, Von Montag bis Mittwoch ab 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstags bis 17 Uhr und Freitags bis 12.30 Uhr.

    Landratsamt Nürnberger Land hat Corona-Freiwilligen Datenbank eingerichtet

    Das Landratsamt Nürnberger Land richtet eine landkreisweite Corona-Freiwilligen-Datenbank ein. Eintragen können sich sowohl BürgerInnen des Landkreises, die ehrenamtliche Hilfe anbieten, als auch solche, die entsprechende Unterstützung suchen, wie auf der Webseite der Stadt Lauf zu lesen ist. Eintragen können sich Interessierte online auf einer Webseite mit dem Titel "Corona Freiwilligendatenbank Nürnberger Land". Koordiniert werde die Datenbank vom "WinWin Freiwilligenzentrum" des Landratsamtes, das eng mit den Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis, mit den Sozialverbänden und Nachbarschaftshilfen sowie anderen bestehenden gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeite. Für die Koordination der Hilfsangebote und -gesuche hat das Freiwilligenzentrum eine vorläufige Hotline geschaltet: 09123 / 950 68 88. Die Nummer ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.30 Uhr aktiv.

    Website listet Liefer- und Abholdienste in Bayerns Landkreisen auf

    Die Interessengemeinschaft FaiR (Familien in Roth) hat eine Website ins Leben gerufen, die verschiedene Dienstleiter in der Region auflistet. Auf der Seite Kaufdaheim.org werden Liefer- und Abholdienste nach Bayerns Landkreisen sortiert veröffentlicht. Verbraucher finden auf der Seite zum Beispiel Apotheken und Arztpraxen, Restaurants und Getränkemärkte, aber auch Floristen, Buchläden und Elektrogeschäfte. Mit ihrer Idee will die Initiative Familien und regionale Anbieter während der Corona-Krise unterstützen. "Es ist eine win-win-Situation. Familien können sich informieren, wo sie trotz der Krise regional einkaufen können, und für kleine Unternehmen ist es der erste Schritt in die virtuelle Welt, wo sie ihr Angebot präsentieren können", sagte FaiR-Mitglied Nadja El Yazami.

    Nachbarschaftshilfe Stein

    Wer in Stein (Lkr. Fürth) zur Corona-Risikogruppe gehort (hohes Alter, Immunschwäche oder Grunderkrankungen), der kann sich von der Nachbarschaftshilfe stein und der Stadt Stein unterstützen lassen. Die Nachbarschaftshilfe bietet an, Einkäufe zu erledigen, Rezepte vom arzt zu holen, sich um Haustiere zu kümmern, das ganze so heißt es in einer Mitteilung sei kostenlos und ehrenamtlich. Zu erreichen ist die HIlfe entweder telefonisch unter der Beratungsstelle der pflegenden Angehörigen: 0152 / 389 502 56 oder unter der Nummer des 1. Bürgermeisters: 0911/ 68 01 55 55. oder per E-Mai: coronahilfestein@map-strategie.de. Es gibt auch eine Facebook-Gruppe Nachbarschaftshilfe Stein. Postalisch unter: Info-Punkt, 90547 Stein, Martin-Luther-Platz 7. Außerdem kann sich auch melden, wer gern ehrenamtlich bei der Steiner Nachbarschaftshilfe mitmachen möchte.

    Telefonische Notfallseelsorge im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

    Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern beider Konfessionen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine telefonische Notfallseelsorge eingerichtet. Unter der Telefonnummer 09141 / 902-269 steht laut Mitteilung des Landratsamts der Seelsorgedienst ab sofort von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. Dazu am Wochenende (28./ 29. März) von 9.00 bis 14.00 UHr. Vor allem außerhalb der Sprechzeiten der telefonischen Notfallseelsorge des Landkreises, können sich Menschen in seelischen Notlagen an die bereits deutschlandweit etablierte "TelefonSeelsorge" wenden, der von der evangelischen Kirche und der katholischen Kirche in Deutschland getragen wird. Folgende Telefonnummern stehen hier für Anrufe zur Verfügung: 0800 111 0-111; 0800 111 0-222 sowie 116 123. Die Gespräche sind kostenfrei. Unter der Telefonnummer 09141 / 902-500 bietet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen auch weiterhin das Bürgertelefon speziell für verwaltungsrechtliche Themen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, zum Beispiel können unter dieser Nummer Fragen zur Umsetzung der Allgemeinverfügungen des Freistaates Bayern, zu den wirtschaftlichen Hilfen oder zur Einschränkung des Besucherverkehrs des Landratsamtes gestellt werden.

    Hilfe in seelischen Notlagen: Krisendienst Mittelfranken

    Weiterhin biete auch der Krisendienst Mittelfranken täglich von 9.00 bis 24.00 Uhr Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen an. Er ist sowohl telefonisch als auch online in Form einer E-Mail-Beratung oder Chatberatung erreichbar: Telefon: 0911 / 42 48 55–0; in russischer Sprache: 0911 / 42 48 55–20; in türkischer Sprache: 0911 / 42 48 55–60.

    Nachbarschaftshilfe in Nürnberg

    In der Facebook-Gruppe "Nordbayern hilft" vernetzen sich Menschen, die Hilfe anbieten und Hilfe benötigen. Auch der 1. FC Nürnberg hat gemeinsam mit einer Supermarkt-Kette die Aktion "Club-Einkaufshelfer" gegründet. Menschen die Unterstützung benötigen, können sich täglich zwischen 9.30 und 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 0911/94079183 melden. Dort können Hilfsbedürftige ihre Kontaktdaten hinterlassen und eine Einkaufsliste abgeben. Die Einkäufe werden vor die Haustüre abgestellt, den Geldbetrag wird anschließend in einem Briefumschlag übergeben. Zudem gibt es die Facebook-Gruppe "Coronahilfe Nürnberg Fürth Erlangen". Dort vernetzen sich Menschen, die Hilfe anbieten und Unterstützung benötigen. Die muslimisch Begegnungsstube Medina e.V. aus Nürnberg will älteren und bedürftigen Bürgern ebenfalls bei den Erledigungen helfen. Unter der Telefonnummer 0911/6722259 können sich Menschen melden.

    Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote der Stadt Nürnberg

    Die Stadt Nürnberg richtet eine Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote, Ältere und Hilfesuchende ein. Diese ist künftig von Montag bis Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-23 44 oder per E-Mail an engagiert@stadt.nuernberg.de zu erreichen. Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg – zu allgemeinen Fragestellungen rund um das Coronavirus – unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 bleibt weiterhin von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16.00 Uhr besetzt.

    Angebote der Kirchen

    Die Katholische Stadtkirche Nürnberg sucht Ehrenamtliche, die sich in den nächsten Wochen in der organisierten Nachbarschaftshilfe engagieren möchten. Informationen dazu auf www.stadtkirche-nuernberg.de. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger bleiben die Anprechpartner in den Gemeinden und die Kirchen bleiben offen. Das gilt auch für die Gottenhäuser der evangelischen Kirche in Nürnberg. Sie hat wegen der Corona-Krise ein Seelsorge-Telefon eingerichtet. Es ist jeden Tag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr besetzt, teilte die evangelische Kirche mit. Mehr als 30 Pfarrerinnen und Pfarrer stehen für Gespräche bereit. Stadtdekan Jürgen Körnlein sagte: "Mit dem Seelsorgetelefon möchten wir auch dem derzeitigen Wegfall der Gottesdienste begegnen, in denen die Menschen sonst Trost und Orientierung in schweren Lebensphasen finden." Wer in der gegenwärtigen Situation Angst hat oder sich in Sorge um Angehörige befindet, kann sich unter der Nummer 0911-214 14 14 melden.

    Nachbarschaftshilfen in Fürth

    Mit dem Portal www.fuerther-helfen.de sollen Menschen, die Hilfe anbieten und Menschen, die Hilfe brauchen zusammengebracht werden. Auf der Website können Hilfesuchende und Helfer ihr Anliegen in Formulare eintragen. Koordinatoren bringen diese dann zusammen. Die angebotenen Hilfsleistungen sind: Lebensmitteleinkäufe erledigen, Abholungen bei der Apotheke, mit dem Hund Gassi gehen und Gespräche am Telefon. Helferinnen und Helfer erhalten von den Koordinatoren einen Ausweis, der sie für ihre Tätigkeit im Rahmen von „Fürther helfen“ legitimiert. Wer Hilfe sucht, aber keinen Internetzugang hat, kann Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 0911-95 32 51 18 anrufen.

    Die Initiative "Fürther sind solidarisch" bietet Menschen, die Risikogruppen zugeordnet werden oder sich bereits in Quarantäne befinden, Unterstützung an, um den individuellen täglichen Bedarf gewährleisten zu können. Betroffene können sich Montag bis Freitag von 12-15 Uhr telefonisch bei den Helfern melden. Die Rufnummern sind nach Postleitzahlen geordnet:

    - 90763 unter 0151/71728921

    - 90762 & 90762 unter 0151/71728879

    - 90766 & 90768 unter 0151/71728922

    Laut Organisatoren werden die Helfer anschließend versuchen, die Einkäufe möglichst zeitnah auszuliefern. Zudem gibt es die Facebook-Gruppe "Coronahilfe Nürnberg Fürth Erlangen". Dort vernetzen sich Menschen, die Hilfe anbieten und Unterstützung benötigen.

    Nachbarschaftshilfe in Erlangen

    In der Facebook-Gruppe "Erlangen Hilft" und der Internetplattform "Dein Erlangen" können sich Freiwillige als Helfer und Personen, die Unterstützung benötigen, vernetzen. Zudem gibt es die Facebook-Gruppe "Coronahilfe Nürnberg Fürth Erlangen". Dort vernetzen sich Menschen, die Hilfe anbieten und Unterstützung benötigen.

    Erlanger Kirchen richten bieten zusammen eine Seelsorge-Hotline an

    Da viele Kontaktmöglichkeiten und Beratungsangebote derzeit stark eingeschränkt sind , richten die Kirchen in Erlangen in Zusammenarbeit mit der Offenen Tür Erlangen eine Seelsorge-Hotline ein. Wer in der gegenwärtigen Situation einsam ist, Angst hat oder sich in Sorge um Angehörige befindet, kann sich unter der Nummer 09131 - 25165 melden. Sie ist werktags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr , an den Wochenenden von 10 bis 14 Uhr besetzt. Haupt- und ehrenamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen aus den Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen stehen für Gespräche bereit.

    Darüberhinaus besteht rund um die Uhr die Möglichkeit sich an die Telefonseelsorge zu wenden (0800-111 0 111 – gebührenfrei, anonym und verschwiegen).

    Nachbarschaftshilfe im Landkreis Ansbach/Neustadt a. d. Aisch

    In Burgbernheim (Lkr. Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim) haben sich zahlreiche ehrenamtlichen Helfer über die Facebookgruppe "Berna hält zam" organisiert. Als Träger unterstützt diese auch die Aktion, damit alle Beteiligten auch über den Gemeindeunfallversicherungsverband abgesichert sind. Wer dabei mithelfen will oder selbst Hilfe braucht, kann sich unter der Nummer 0160/98193643 melden.

    In Herrieden (Lkr. Ansbach) vermittelt die evangelische Christuskirchengemeinde Einkaufspaten. Freiwillige Einkaufshilfen und Hilfsbedürftige aus Risikogruppen sind aufgerufen, sich im Pfarramt zu melden (Telefon 09825/4884 oder E-Mail an pfarramt.herrieden@elkb.de).

    Das Hilfsbündnis "Herrieden hält zusammen – Stadt und Land" bietet Unterstützung in Form von Lebensmitteleinkäufen und hilft als Boten für Arzneimittelrezepte. Hilfesuchende Senioren, Risikopatienten oder Menschen in Heimquarantäne haben die Möglichkeit, sich montags, mittwochs und freitags von 8.00 bis 10.00 Uhr über das Helfertelefon zu melden (Telefon 09804/913306). Dort kann die Bestellung angemeldet werden. Die Lieferung der bestellten Güter folgt am selben tag ab 16.00 Uhr.

    Auch in Dinkelsbühl gibt es von der Jungen Union eine "Einkaufshelden-Aktion". Telefonisch melden kann man sich hier unter 0170-2229356 oder unter 0171-2898861, teilt der Ortsverband auf Facebook mit. Die Mitglieder der Jungen Union übernehmen dann kostenfrei sämtliche Besorgungen für Menschen ab 60 Jahren oder Bürger, die zur Risikogruppe zählen.

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