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Corona-Krise: Freizeit und Sport in Franken | BR24

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In Zeiten von Corona ist die Freizeitgestaltung nicht einfach. Fränkische Tourismusverbände und Freizeitvereine bieten derzeit keine Outdoor-Aktivitäten an: Kein gemeinsames Klettern oder Wandern oder Kanufahren in der Gruppe.

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Corona-Krise: Freizeit und Sport in Franken

Das Frühlingswetter lockt derzeit nach draußen. Allerdings gelten Ausgangsbeschränkungen und verschärfte Regeln, was das soziale Leben betrifft. Wie sehen Freizeit und Sportalltag in Zeiten von Corona aus?

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Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing: In Zeiten von Corona ist die Freizeitgestaltung nicht einfach. Fränkische Tourismusverbände und Freizeitvereine bieten derzeit keine Outdoor-Aktivitäten an: Kein gemeinsames Klettern oder Wandern oder Kanufahren in der Gruppe. Sportbegeisterte gehen dennoch weiterhin gerne aufs Rad, Wandern oder Klettern. Aber auf eigene Faust oder mit der Familie, nicht im Verein.

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Ein "Run" auf beliebte Ausflugsziele ist nicht erkennbar

Dennoch hat sich seit der Ausgangsbeschränkung etwas verändert: Laut Florian Hötzelein vom Tourismusverein "Rund ums Walberla" ist auf den Wanderwegen rund um das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz "spürbar weniger los".

Fränkisches Seenland nach wie vor beliebt

Ähnliches berichtet auch Ingeborg Herrmann, Pressesprecherin der Stadt Gunzenhausen, über das Fränkische Seenland. Doch auch in der bei Freizeitsportlern beliebten Region sei im Moment weniger los als sonst. Radfahr- und Wandergruppen sehe sie gar nicht. Dies ist ja auch verboten. Aber es seien mehr Spaziergänger, Jogger und Walker unterwegs - meist alleine oder zu Zweit. Und sie hielten einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein, erzählt Ingeborg Herrmann.

Abstand halten, auch Draußen

Es wird erwartet, dass Freizeit- und Sportaktivitäten im Freien zunehmen könnten, sobald es wärmer wird. Die Ausgangsbeschränkungen könnten sich allerdings noch hinziehen. Wichtig sei nach wie vor, möglichst alleine Sport zu treiben und auf sportliche Gruppenaktivitäten weiterhin zu verzichten. Im Moment gilt es, so heißt es auf der Internetseite eines Tourismusverbandes, sich auf den neuesten Wassersport einzulassen: das Händewaschen.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir als Quelle für die Informationen aus dem Fränkischen Seenland eine andere Person genannt. Wir haben diesen Fehler korrigiert.

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