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Corona-Krise: Bayern kaufen verstärkt Konserven und Getränke | BR24

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Wer Desinfektionsmittel zum Kampf gegen das Corona-Virus kaufen will, könnte vor leeren Regalen stehen. Nachlieferung ungewiss. Daneben kursieren erste Meldungen, dass die Menschen sich mit Vorräten eindecken. Apotheker und Handel warnen vor Panik.

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Corona-Krise: Bayern kaufen verstärkt Konserven und Getränke

Die Menschen in Bayern kaufen angesichts der Corona-Krise verstärkt haltbare Lebensmittel. Das teilte der Handelsverband Bayern mit. Die Händler seien darauf vorbereitet, dennoch könnten Kunden im Einzelfall vor einem leeren Regal stehen.

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Die Corona-Krise macht sich teilweise in Bayerns Supermärkten bemerkbar: Lebensmittelhändler verzeichnen eine gestiegene Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Konserven sowie Getränken. Die Lieferanten hätten ihre Lagerbestände deswegen bereits erhöht, so der Handelsverband Bayern. Sprecher Bernd Ohlmann betonte auf BR-Anfrage jedoch, es sei kein genereller Trend zu Hamsterkäufen wahrzunehmen. Leere Regale seien zwar in Einzelfällen möglich. Das sei aber kein Beweis für eine flächendeckende Knappheit.

Teilweise leere Regale in der Landeshauptstadt

Mehrere BR-Reporter berichten übereinstimmend, dass sie in Supermärkten und Discountern in der Landeshauptstadt München vor leeren Regalen standen. Ein Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäftes sagte auch der Nachrichtenagentur dpa: Schon seit Montag würden zahlreiche Konserven, Nudeln, aber auch Obst verstärkt nachgefragt. Weil die Lieferanten nicht mehr als die übliche Menge liefern könnten, blieben einige Regale zurzeit leer.

Desinfektionsmittel teilweise ausverkauft

Besonders stark nachgefragt sind wegen der Coronakrise offenbar auch Desinfektionsmittel: Auch hier haben BR-Reporter beobachtet, dass Regale leergeräumt sind.

Comeback für das Büchsenbrot

In den Supermärkten in Berlin und Brandenburg ist der Umsatz in dieser Woche um 30 bis 40 Prozent gestiegen. "Den Handel freut's", sagte der Vize-Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Günter Päts. Besonders ein Produkt erlebt laut Päts dank Corona ein Comeback: Das Büchsenbrot. "Lange Jahre war das Brot weniger oder gar nicht gefragt", sagte er.