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Corona-Krise: Batteriehersteller Moll ist insolvent | BR24

© picture alliance/Olivier Le Moal

Zählt eigenen Angaben zufolge zu den Pionieren in der Start-/Stopp-Technologie: der Batteriehersteller Moll aus Bad Staffelstein.

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    Corona-Krise: Batteriehersteller Moll ist insolvent

    Der Batteriehersteller Moll aus Bad Staffelstein ist insolvent. Zur Überbrückung der Coronakrise fehle dem Unternehmen das Geld, heißt es. Gerade erst hatte Moll kräftig in Lithium-Batterien für Elektrofahrzeuge investiert.

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    Der Batteriehersteller Moll mit Sitz in Bad Staffelstein hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das meldet das Unternehmen selbst. Schuld sei der durch die Corona-Krise verursachte Absatzrückgang.

    Volkswagenkonzern verwendet Technik von Moll

    Moll liefert Batterien vor allem für den Automobilkonzern Volkswagen. Dort stehen wegen der Ausbreitung des Coronavirus derzeit die Produktionsbänder aber größtenteils still. Die Geschäftsführung glaube jedoch, dass die Herstellung von Batterien in Bad Staffelstein wieder aufgenommen werden könne, wenn die Produktion von Autos nicht allzu lange pausiere.

    Moll rechnet mit langer Dürrephase

    Eigenen Angaben zufolge fehle der Firma das Geld, um längere Absatzeinbußen zu überstehen. Die Geschäftsführung rechne damit, dass es selbst nach einem Ende der Coronakrise Jahre dauern könnte, bis der Absatz in der Autoindustrie wieder das Niveau erreiche, das es vor der Krise hatte. Das Geld fehle unter anderem auch deswegen, weil das Unternehmen zuletzt viel Geld in die Entwicklung von Lithium-Batterien gesteckt habe. Derartige Batterien werden auch für Elektroautos gebraucht.

    300 Mitarbeiter in Bad Staffelstein betroffen

    Die Firma Moll produziert Batterien seit 75 Jahren. Am Standort Bad Staffelstein sind rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Eigenen Angaben zufolge war das Unternehmen maßgeblich an der Entwicklung von Batterien für Autos mit moderner Start-/ Stopp-Funktion beteiligt.

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