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Corona-Kontrollen: Ansammlungen von Betrunkenen in Würzburg | BR24

© picture-alliance/dpa

Die Polizei hat in Würzburg erneut Sonder-Kontrollen in der Gastronomie und in Diskos durchgeführt.

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    Corona-Kontrollen: Ansammlungen von Betrunkenen in Würzburg

    Ansammlungen von Betrunkenen, keine Masken, kein Abstand: Die Würzburger Polizei hat erneut kontrolliert, ob sich die Menschen in der Gastronomie und in Diskos an die Corona-Regeln halten – und hat jede Menge Verstöße festgestellt.

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    Weil das Wetter nicht mehr so warm ist, hat sich das Nachtleben in Würzburg vom Mainufer in die üblichen Kneipenstraßen verlagert. Dort hat die Polizei in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag erneut Corona-Sonderkontrollen durchgeführt. Den Beamten ging es darum, ob sich die Menschen an die Corona-Regeln halten oder nicht.

    Menschenansammlungen in Würzburger Kneipenviertel

    Nach Angaben der Polizei gab es vor allem in der Sanderstraße Probleme. Dort hätten Kneipen Alkohol zum Mitnehmen verkauft und es sei zu Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen gekommen. Viele der Betrunkenen hätten keinen Abstand gehalten und keine Masken getragen.

    Ob die Kneipen die Erlaubnis hatten, Speisen und Getränke "to go" zu verkaufen, muss jetzt die Stadt Würzburg als Ordnungsbehörde prüfen.

    Polizei erstattet Anzeige gegen Disko-Betreiber

    Probleme gab es auch bei zwei Diskotheken in Würzburg: Obwohl die Veranstaltungen als "privat" deklariert waren, hatte dort jeder Zutritt. Die Polizei hat Anzeige gegen die Veranstalter erstattet. Nach dem Bußgeld-Katalog "Corona-Pandemie" droht ihnen eine Strafe von 5.000 Euro. Auch Teilnehmer solcher Veranstaltungen müssen mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen. Die Stadt Würzburg muss sich nun damit beschäftigen.

    Corona-Sonderkontrollen schon vor einer Woche

    Bereits am vergangenen Wochenende hat die Polizei in Würzburg Corona-Sonderkontrollen durchgeführt. Da gab es keinerlei Probleme in der Gastronomie, aber Betreiber von Diskos und Clubs hatten zum Beispiel keine Eingangskontrollen gemacht und keine Listen mit Kontaktdaten geführt. Für die Öffentlichkeit dürfen Diskotheken bislang noch nicht öffnen, aber für private Feiern.

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