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Corona-Kontaktnachverfolgung: Verstärkung für Nürnberg | BR24

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Bildrechte: Stadt Nürnberg

Bayerns Gesundheitsministerin Huml besichtigt neue "Contact-Tracing" Stelle

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    Corona-Kontaktnachverfolgung: Verstärkung für Nürnberg

    Wenn jemand an Corona erkrankt ist oder positiv getestet wurde, geht für die Gesundheitsämter die Suche los: Wen hat der oder die Betroffene getroffen? Für diese Nachverfolgung bekommt das Nürnberger Gesundheitsamt nun Verstärkung.

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    Von
    • Michael Reiner

    Für das Gesundheitsamt Nürnberg arbeiten insgesamt 400 Männer und Frauen daran, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Nun sollen noch einmal 100 dazu kommen. Die Stadt Nürnberg hat dafür kurzfristig in der Meistersingerhalle eine neue Stelle zur Nachverfolgung von Kontakten eingerichtet

    Ein “Contact-Tracing-Center“ soll Ausbreitung von Corona stoppen

    Im sogenannten "Contact-Tracing-Center" in der Meistersingerhalle arbeiten 100 Beschäftigte. Wenn das Gesundheitsamt die Mitteilung auf ein positives Corona-Testergebnis erhält, sollen die betreffenden Personen noch am gleichen Tag telefonisch erreicht werden, teilte die Stadt Nürnberg mit. Das Ziel ist, Infektionsketten zu unterbrechen, damit sich das Virus nicht weiter ungebremst ausbreiten kann.

    “Wir haben nach wie vor sehr, sehr viele neue Fälle und ein hohes Infektionsniveau in Nürnberg. Deswegen ist es geboten, dass wir unsere Kontaktnachverfolgung auch verstärken. Nur, wenn den Kontakten nachgehen können, können wir auch die Infektionsketten durchbrechen und die Pandemie eindämmen.“ Britta Walthelm (Grüne), Gesundheitsreferentin Stadt Nürnberg

    Bayerns Gesundheitsministerin Huml besichtigt neue Stelle

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat beim Besuch des Nürnberger "Contact-Tracing-Center" den Gesundheitsämtern im Freistaat weiterhin ihre Unterstützung zugesichert. Bayernweit seien bereits rund 1.300 neue Stellen für die Contact-Tracing-Teams geschaffen worden. Insgesamt seien derzeit 4365 CTT-Kräfte in Bayern im Einsatz. "Damit wird die Sollstärke nach RKI-Schlüssel von 3250 Kräften deutlich überschritten“, sagte Huml.

    Im Contact-Tracing-Center helfen Mitarbeiter aus verschiedenen Ämtern aus

    Das Zentrum in der Nürnberger Meistersingerhalle wurde nach Informationen der städtischen Gesundheitsreferentin Britta Walthelm (Grüne) innerhalb einer Woche aufgebaut. In ihm sind Mitarbeiter aus vielen anderen städtischen Dienststellen tätig. Außerdem gebe Unterstützung von der Polizei, so Walthelm. Auch Freiwillige vom Technischen Hilfswerk würden aushelfen.

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