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Corona-Inzidenzwert in Würzburg auf über 75 gestiegen | BR24

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Im Würzburger Stadtgebiet ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate an Corona-Infektionen auf einen Wert von über 75 gestiegen. Die Stadt Würzburg sieht vorerst keinen Anlass, die bereits gültigen Beschränkungen weiter zu verschärfen.

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Corona-Inzidenzwert in Würzburg auf über 75 gestiegen

Im Würzburger Stadtgebiet ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate an Corona-Infektionen auf einen Wert von über 75 gestiegen. Die Stadt Würzburg sieht trotz des Anstiegs keinen Anlass, die bereits gültigen Beschränkungen und Maßnahmen weiter zu verschärfen.

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Am Mittwoch ist die 7-Tage-Inzidenzrate an Corona-Infektionen im Stadtgebiet Würzburg erneut angestiegen. Nach Informationen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner in der Stadt nun bei 75,07. Am Vortag lag der Wert noch bei knapp 65. Seitdem sind in der Stadt 26 neue Corona-Infektionen bekannt geworden, so das LGL. Die Stadt Würzburg sieht trotz des Anstiegs derzeit keine Notwendigkeit, die bereits gültigen Beschränkungen und Maßnahmen zu verschärfen.

Verantwortliche sehen "keine neue Notsituation"

Wie Stadtsprecher Christian Weiss dem BR sagte, ergebe der aktuelle Anstieg "keine neue Notsituation", sondern sei wegen der zuletzt starken Ausweitung der Tests "erwartbar" gewesen. Man beobachte die Entwicklung aber intensiv und erörtere fortlaufend gemeinsam mit dem Gesundheitsamt das weitere Vorgehen.

Gesundheitsamt und Schulreferat bleiben bei "Stufe Gelb"

Auch im Schulbereich sieht Würzburgs Schulreferentin und Bürgermeisterin Judith Jörg (CSU) nach Absprache mit dem Gesundheitsamt derzeit keinen Anlass, von "Stufe Gelb" auf "Stufe Rot" zu verschärfen. Die Reihentestungen und ersten Ergebnisse am zunächst noch bis Freitag geschlossenen Röntgen-Gymnasium hätten ergeben, dass das Virus nicht innerhalb der Schule, sondern extern weitergegeben wurde. Die Schulreferentin betont aber im Gespräch mit dem BR: "Wir fahren absolut auf Sicht". Die Entwicklung könne schon morgen wieder anders aussehen. Schulschließungen sollten aber soweit möglich vermieden werden, so Jörg. Stattdessen wolle man versuchen, bei einem positiven Corona-Fall nur einzelne Klassen oder Kurse in Quarantäne zu schicken.

Corona-Beschränkungen wurden bereits mehrfach verschärft

Die 7-Tage-Inzidenzrate in der Stadt Würzburg liegt seit mehreren Tagen über dem deutschlandweiten Grenzwert von 50. Die Stadt hat deshalb die Corona-Beschränkungen mehrfach ausgeweitet und verschärft. Unter anderem darf ab 22 Uhr in der Innenstadt kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft werden. Das gleiche gilt für Speisen. Außerdem ist es ab 22 Uhr verboten, in den Grünanlagen und am Mainufer Alkohol zu trinken.

Vor allem junge Menschen unter den Neuinfizierten

Nach Angaben des Würzburger Testmanagements waren es zuletzt vor allem junge Personen, die sich infiziert haben. Vom Gesundheitsamt heißt es, dass die Evaluation der Infektionsmeldungen ergeben habe, dass viele positive Fälle im Zusammenhang mit Veranstaltungen, privaten Feiern und Freizeiteinrichtungen stehen. Ein klar identifizierbares "Superspreading" wie etwa in Garmisch-Partenkirchen habe es in Würzburg nicht gegeben. Der Anteil der positiv getesteten Reiserückkehrer habe zuletzt abgenommen.

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