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Schild "Hier Maskenpflicht" in der Hofer Innenstadt

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    Corona-Inzidenzwert in Bayern sinkt leicht

    Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz wochenlang kontinuierlich angestiegen war, ist sie nun minimal gesunken, auch in Bayern. Die Verteilung der Werte im Freistaat ist jedoch sehr unterschiedlich: Der höchste liegt bei 347, der niedrigste bei 48.

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    Von
    • Birgit Grundner
    • Wolfram Hanke
    • Brigitta Drefers

    Ein Großteil der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte hat inzwischen wieder den Inzidenzwert von 100 überschritten. Für Gesamt-Bayern verzeichnet das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 136,6. Insgesamt ist die Inzidenz im Freistaat leicht gesunken (gestern: 140,5) und liegt damit im deutschlandweiten Trend.

    Höchste bayerische Inzidenz in Hof

    Den bayernweit höchsten Inzidenzwert hat Hof mit 347 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche; die Stadt liegt damit im bundesweiten Vergleich an achter Stelle. Die zweithöchsten Corona-Werte in Bayern gab es im Ostallgäu (320,9), gefolgt von den Landkreisen Kulmbach (310,2) und Cham (302,3). Elf Kreise des Freistaates liegen über der 200er-Marke. Die bundesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist derzeit der thüringische Landkreis Greiz mit 595,5 auf.

    Unter 100er-Marke derzeit 28 Kreise

    28 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte bleiben derzeit unter einer Inzidenz von 100. Unter 50 bleibt aktuell nur Ansbach (48). Die wenigsten Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen melden außerdem der Landkreis Schweinfurt (66), die Stadt Würzburg (69), der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (69) und die Stadt Aschaffenburg (70).

    Die überwiegende Anzahl Städte beziehungsweise Landkreise in Bayern, nämlich 57, weist einen Inzidenzwert zwischen 100 und 200 auf.

    Grafik: So hoch ist die Inzidenz bei Ihnen im Landkreis

    Unterfranken mit niedrigsten Inzidenzwerten in Bayern

    Unterfranken hat derzeit laut Landesamt für Gesundheit die niedrigsten Inzidenzwerte der Bezirke in Bayern. Aktuell liegen nach RKI-Angaben lediglich vier Regionen bei einen Inzidenzwert über 100, die anderen acht unterfränkischen Stadt- und Landkreise sind alle zwischen 50 und 100. Allerdings sind die Werte in drei unterfränkischen Regionen zuletzt gestiegen.

    München knapp über Inzidenz 100

    Die bayerische Landeshauptstadt hat derweil wieder die kritische 100er-Marke überschritten. Das RKI meldet für München 100,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Konsequenzen hat das vorerst nicht, weil die Marke noch nicht an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wurde.

    Grafik: Karten-Übersicht über die Inzidenzen in Bayern

    "Notbremse" ab Inzidenz 100

    Der Grenzwert 100 bedeutet für die Landkreise, dass dort die sogenannte Notbremse in Kraft tritt - wenn die Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist. Diese "Notbremse" würde etwa Kontaktregeln sowie den Schul- und Kita-Betrieb betreffen. Auch würde wieder eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr und in den meisten Geschäften das Prinzip "Click und Collect" gelten.

    Seit Beginn der Pandemie haben sich in Bayern laut RKI 496.321 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 13.239 Menschen sind gestorben.

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