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Die Inzidenzwerte in Schwaben sind weiter hoch, aber auch hier ist ein Abwärtstrend erkennbar.

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    Bayern unter 100 – aber hohe Inzidenzwerte in Schwaben

    Zum ersten Mal seit zwei Monaten ist die bayerische Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 gesunken. In Schwaben zeigt sich zwar ein Abwärtstrend – aber auf hohem Niveau. Den Hunderter-Grenzwert unterschreiten nur zwei Kreise.

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    Von
    • Johanna Kempter

    Die Kurven zeigen nach unten: Laut Robert-Koch-Institut ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern auf 95,3 gefallen. Zum ersten Mal seit zwei Monaten ist der Freistaat im Schnitt damit unter dem Grenzwert von 100. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 96,5. In Schwaben gehen die Werte zwar auch zurück, aber sie sind trotzdem noch verhältnismäßig hoch.

    Lockerungen in Aichach-Friedberg und Lindau

    Unter 100: Damit können sich momentan nur der Landkreis Lindau und der Landkreis Aichach-Friedberg schmücken. Das Wittelsbacher Land ist am Freitag den fünften Tag in Folge unter 100. Dort stehen damit Lockerungen an: Ab Sonntag dürfen sich zum Beispiel wieder fünf Menschen aus zwei Hausständen treffen. Auch die nächtliche Ausgangssperre fällt dann weg.

    In Lindau sind die Zahlen schon länger stabil. Dort können die Menschen schon seit Montag wieder im Café sitzen oder ins Kino gehen. Lindau ist damit ein Ausreißer im Allgäu: Auf der Corona-Landkarte ist die Region sonst tiefrot gefärbt.

    Inzidenzwerte über 200 im Allgäu

    Allgäu- und Schwabenweit weisen die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu die höchsten Werte auf. Im Unterallgäu hat sich im Wochenvergleich nicht viel getan: Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 220,2 – nun wird der Wert mit 217,4 angegeben. Memmingen verzeichnet im selben Zeitraum sogar sogar einen Anstieg: von 183,7 am 7. Mai zu 217,7 am 14. Mai.

    Infektionen in Supermarkt im Kreis Dillingen

    Innerhalb der vergangenen Woche gestiegen sind die Werte auch in den Landkreisen Oberallgäu sowie Dillingen an der Donau. Im Kreis Dillingen könnten Infektionen innerhalb der Belegschaft eines Supermarktes einen Teil dazu beigetragen haben: Nach insgesamt acht Fällen in dem Geschäft in Lauingen ordnete das Gesundheitsamt Reihentestungen an.

    Abwärtstrend in vielen Kreisen und Städten

    Die übrigen Städte und Kreise in Schwaben weisen alle Inzidenzen über hundert auf – Tendenz fallend. In der Stadt Augsburg zum Beispiel hatte der Wert am Montag mit 184,1 einen Höhepunkt erreicht. Das Rathaus nannte als Grund vor allem Ansteckungen innerhalb von Familien. Inzwischen ist der Wert aber auf knapp 130 gesunken.

    Die Entwicklung in Ihrer Region

    Angegeben ist jeweils die Sieben-Tage-Inzidenz von Freitag, 14. Mai und von Freitag, 7. Mai.

    • Stadt Augsburg: 127,5 / 169,6
    • Stadt Kaufbeuren: 123,9 / 144,2
    • Stadt Kempten: 138,8 / 172,1
    • Stadt Memmingen 217,7 / 183,7
    • Landkreis Aichach-Friedberg: 66,1 / 114,4
    • Landkreis Augsburg: 108,9 / 143,2
    • Landkreis Dillingen an der Donau: 134,63* / 84,92
    • Landkreis Donau-Ries: 105,4 / 116,6
    • Landkreis Günzburg: 148,8 / 193,7
    • Landkreis Lindau: 59,8 / 79,3
    • Landkreis Neu-Ulm: 150,7 / 158,7
    • Landkreis Oberallgäu: 117,9 / 113,5
    • Landkreis Ostallgäu: 110,5 / 145,2
    • Landkreis Unterallgäu: 217,4 / 220,2

    Quelle: Robert-Koch-Institut, Landkreis Dillingen an der Donau (Fehler bei der Übermittlung an das RKI der Zahl für den 14. Mai)

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