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Corona in Oberbayern: Die Ereignisse vom 19. Januar bis 1. März | BR24

© dpa / Peter Kneffel

Erster Corona-Fall in Deutschland bei Webasto in Stockdorf

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    Corona in Oberbayern: Die Ereignisse vom 19. Januar bis 1. März

    Der erste Fall einer Infektion mit dem Coronavirus in Deutschland ist bestätigt: Ein Webasto-Mitarbeiter hat sich angesteckt. Hier finden Sie die Ereignisse der Coronakrise in Oberbayern im chronologischen Überblick vom 19. Januar bis zum 1. März.

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    Sonntag, 1. März

    Zwei weitere Coronavirus-Fälle in Oberbayern werden bestätigt. Die Erkrankten kommen aus den Landkreisen Freising und Starnberg. Zudem tagt zum ersten Mal der Coronavirus-Krisenstab unter Leitung von Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU).

    Samstag, 29. Februar

    Bei drei Menschen wird das neuartige Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Sie stammen aus München sowie aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim.

    Freitag, 28. Februar

    In München tagt ein Kabinettsausschuss unter anderem mit Vertretern des Innen- und des Gesundheitsministeriums. Dabei geht es etwa um die Italien-Rückkehrer nach den Faschingsferien, um Schulen und Kitas sowie um Großveranstaltungen wie Messen.

    Donnerstag, 27. Februar

    Das Ministerium teilt mit, dass der letzte Fall aus der München Klinik Schwabing entlassen worden sei.

    Mittwoch, 25. Februar

    Erneut hat ein Patient die München Klinik Schwabing verlassen, wie das Ministerium mitteilt. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) trifft sich mit Ärzteverbänden und der Bayerischen Krankenhausgesellschaft. Besprochen werden unter anderem Details für das Vorgehen im Fall möglicher Infektionen von Reisenden, die aus Italien zurückkehren.

    18./19./21. Februar

    Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass drei weitere Infizierte das Klinikum Schwabing verlassen konnten.

    17. Februar

    Zwei weitere Coronavirus-Fälle können die München Klinik Schwabing verlassen.

    15./16. Februar

    Die München Klinik Schwabing entlässt zwei weitere Infizierte.

    14. Februar

    Eine Familie kann die Trostberger Klinik (Landkreis Traunstein) verlassen.

    12. Februar

    Ein erster Patient aus der München Klinik Schwabing wird entlassen. Um welchen der Betroffenen es sich handelt, geben die Behörden mit Verweis auf die Privatsphäre nicht preis.

    11. Februar

    Bei einem 49-jährigen Mitarbeiter der Firma Webasto im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) wird eine Infektion nachgewiesen. Bei einem 14. Fall handelt es sich um ein Familienmitglied eines anderen Mitarbeiters der Firma. Eine Familie aus der Region Traunstein wird in einer Trostberger Klinik behandelt, neun Patienten in der München Klinik Schwabing und der 14. Fall in einem dritten Krankenhaus, über das es keine Informationen gibt.

    7. Februar

    Die Frau eines Webasto-Mitarbeiters wird positiv auf das Virus getestet. Es ist der zwölfte Fall.

    6. Februar

    Bei der Frau eines Mannes aus dem Landkreis Traunstein wird eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt.

    3. Februar

    Ein weiteres Kind eines Mannes aus dem Landkreis Traunstein erkrankt. Zehnter bestätigter Fall ist erneut ein Webasto-Mitarbeiter, ein 58-Jähriger aus dem Landkreis München.

    1. Februar

    Ein 33-jähriger Mann, der in München wohnt, wird als achter Fall positiv auf das Virus getestet.

    31. Januar

    Zum ersten Mal erkrankt in Deutschland ein Familienmitglied eines schon Infizierten an der neuartigen Lungenkrankheit: ein Kind eines Patienten aus dem Landkreis Traunstein. Siebter Fall ist ein Webasto-Mitarbeiter aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.

    30. Januar

    Bei einem Mann aus dem Landkreis Traunstein wird das Virus nachgewiesen. Er arbeitet bei Webasto.

    28. Januar

    Drei weitere Menschen sind infiziert. Auch sie sind Webasto-Mitarbeiter. Der Zulieferer schließt für rund zwei Wochen seinen Stammsitz in Stockdorf.

    27. Januar

    Ein 33-Jähriger der Firma Webasto fühlt sich wieder fit und geht zur Arbeit. Am selben Tag bekommt die Firma die Nachricht von der Coronavirus-Erkrankung ihrer Mitarbeiterin in China. Daraufhin wendet sich der Mitarbeiter an das Tropeninstitut in München, wo er positiv auf Coronavirus getestet wird. Kurz vor Mitternacht informiert das Gesundheitsministerium die Öffentlichkeit.

    25./26. Januar

    Ein 33-jähriger Webasto-Mitarbeiter bemerkt Symptome, ist krank.

    19. bis 23. Januar 2020

    Eine Chinesin hält sich im Hauptsitz ihrer Firma Webasto im Gautinger Ortsteil Stockdorf auf und nimmt an einem Seminar teil, bei dem auch ein 33-Jähriger aus Landsberg am Lech ist. Nach der Rückkehr wird sie positiv getestet.

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