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Corona in Nürnberg: OB König hält an Präsenzunterricht fest | BR24

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Nürnbergs OB Marcus König betont im BR-Interview die Wichtigkeit des Präsenzunterrichts in Schulen und Kitas. Alle Maßnahmen seien auf dessen Aufrecherhaltung ausgelegt.

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Corona in Nürnberg: OB König hält an Präsenzunterricht fest

Nürnbergs OB Marcus König (CSU) will den Präsenzunterricht und die Kinderbetreuung in Nürnberg aufrechterhalten - selbst wenn die Stadt bei der Corona-Ampel auf "rot" wechselt. Das hat er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk betont.

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Am Freitag hat die Stadt Nürnberg erstmals den Grenzwert von 50 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche überschritten. Gleichzeitig hat der Freistaat seine Infektionsschutzmaßnahmen verschärft und unter anderem die Corona-Ampel eingeführt, die auf der Webseite des Gesundheitsministeriums ersichtlich ist.

Kinderbetreuung soll gewährleistet bleiben

Sollten einzelne Träger im Fall des Falles Gruppen in der Kinderbetreuung splitten wollen, müssten sie gewährleisten, dass alle betreuungspflichtigen Kinder zu den benötigten Zeiten auch betreut würden, so Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König in einem Exklusiv-Interview mit dem BR. Schulen könnten den Unterricht zu versetzten Zeiten beginnen, um mögliches Gedränge in Bussen oder U-Bahnen zu entzerren. 

Wichtig, so König, sei, dass sich jeder Nürnberger täglich auf der Webseite des Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums informiere. Denn das Ministerium lege fest, wann die Ampel für Nürnberg auf grün, gelb oder rot steht. Die dann vorgesehenen Regeln würden dann auch für die Stadt Nürnberg gelten.

Corona-Bürgertelefon gibt Auskunft über aktuelle Regelungen

Man habe lediglich noch zusätzlich festgelegt, auf welchen Plätzen und Straßen Nürnbergs die Maskenpflicht gelte. Ersichtlich sei das auf der Seite nuernberg.de unter dem Stichwort "Corona". Wer weder Internetzugang noch Tageszeitung habe, könne beim "Corona-Bürgertelefon" der Stadt Nürnberg anrufen. Nach Angaben des Oberbürgermeisters informieren sich dort täglich mehr als 2.000 Menschen.

Um zu verhindern, dass die Anrufer ewig in der Warteschleife hängen, hat die Stadt die Bundeswehr zur Unterstützung angefordert. Auch pensionierte Ärzte und städtische Angestellte wurden um Hilfe gebeten. Befristet sind die Verfügungen zunächst bis 25. Oktober. König appelliert an die Nürnberger Bevölkerung zusammenzuhalten und mitzumachen, auch wenn es nicht einfach sei.

Nürnberg könne die Corona-Pandemie nur in den Griff kriegen, wenn alle an einem Strang zögen. Aus kommunaler Sicht begrüße König eine deutschlandweit einheitliche Regelung. Er sei dankbar, dass in Bayern der Freistaat die Regeln vorgebe und die Kommunen angehalten seien, diese umzusetzen.

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