BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Corona in Bayern: Zahl der Todesfälle deutlich angestiegen | BR24

© pa/dpa/

Junge Frau mit Alltagsmaske geht über den Münchner Marienplatz

4
Per Mail sharen

    Corona in Bayern: Zahl der Todesfälle deutlich angestiegen

    Die Zahl der Covid-Todesfälle im Freistaat ist von gestern auf heute deutlich angestiegen. In den vergangenen 24 Stunden starben in Bayern 51 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten - gestern waren es noch zwölf.

    4
    Per Mail sharen

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist von gestern auf heute um 1.790 gestiegen. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Toten: In den vergangenen 24 Stunden starben in Bayern 51 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Gestern lag die Zahl bayernweit bei zwölf Toten. Allein in Oberbayern gab es von gestern auf heute 19 Tote.

    Bayernweit liegt die Inzidenz derzeit bei 174, 47

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL in Erlangen haben sich seit Beginn der Pandemie in Bayern insgesamt 160.865 Menschen mit dem Sars-Cov2-Virus infiziert.

    Der sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in Bayern bei 174,47. Den höchsten Inzidenzwert weist Schwaben auf mit 188,69, den geringsten verzeichnet Oberfranken mit 124,09. Unter den Städten und Landkreisen hat der Landkreis Freyung-Grafenau den höchsten Inzidenzwert mit 394,32. Am niedrigsten ist er im Landkreis Kulmbach mit 43,32.

    62 Infektionen in einem Seniorenheim in Kaufbeuren

    Schwaben bleibt damit weiter der am stärksten betroffene Regierungsbezirk in Bayern. Im Fokus bleibt hier besonders die Stadt Augsburg, für die dem LGL 62 Neuinfektionen gemeldet wurden. Außerdem gab es dort fünf neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Besonders hoch sind die Infektionszahlen nach einem Corona-Ausbruch in einem Altenheim in Kaufbeuren: 62 Personen, die Hälfte der Bewohner des betroffenen Seniorenstifts, wurden dort positiv getestet. Das Gesundheitsamt wertet den Ausbruch als "lokal eingrenzbaren Hotspot". Auch beim Eissportverein ESVK gab es vermehrt Fälle.

    Söder: Schulen nicht "auf Biegen und Brechen" offen halten

    Ministerpräsident Markus Söder bekräftigte nochmals, dass er für Corona-Lockerungen derzeit keinen Spielraum sehe. Er stimmt Schüler, Eltern und Lehrer in Bayern auf Klassenteilungen und Wechselunterricht zumindest in einigen Klassenstufen und in schweren Corona-Hotspots ein. "Ich bin der festen Überzeugung: Schulen sollen offen bleiben, aber nicht auf Biegen und Brechen", sagte Söder am Dienstag in München.

    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, der Corona-Inzidenz-Wert in München sei laut Robert-Koch-Institut von 212,2 auf 182,3 gesunken. Allerdings ist dieser Wert zu niedrig, wie die Stadt München betont. Denn das RKI habe für heute gar keine neuen Münchner Fälle ausgewiesen. Woran das liegt, ist noch unklar.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!