BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR/Martin Gruber
Bildrechte: picture alliance/dpa/Armin Weigel

Passau kommt mit den Corona-Impfungen vergleichsweise schnell voran. Nach Angaben der Stadt sind bereits etwa 40 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. Noch vor dem Herbst könnte mit gut 60 Prozent die Herdenimmunität erreicht sein.

20
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Corona-Impfung: Passau hebt Impfreihenfolge auf

Passau kommt mit den Corona-Impfungen so schnell voran, dass nach Angaben der Stadt bereits ab nächster Woche die Priorisierung aufgehoben wird. Alle Einwohner Passaus über 16 können sich dann für eine Impfung registrieren.

20
Per Mail sharen
Von
  • Martin Gruber
  • BR24 Redaktion

Die Stadt Passau kommt mit ihren Impfungen schnell voran. Schon ab nächster Woche werde "freies Impfen" - also ohne weitere Einteilung in Priorisierungsgruppen - möglich sein, heißt es aus dem Rathaus. Jede Passauerin und jeder Passauer über 16 Jahre kann sich dann für eine Impfung im Impfzentrum der Stadt registrieren.

40 Prozent der Passauer sind bereits zum ersten Mal geimpft

Seit Beginn der Woche seien insgesamt knapp 19.000 Bürger erstgeimpft, das entspreche einer Quote von knapp 40 Prozent der Gesamtbevölkerung von Passau, teilte die Stadtverwaltung mit. Gründe seien unter anderem die Kooperation des Impfzentrums mit den Hausärzten sowie die Zusammenarbeit mit den benachbarten Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau. Hier gebe es zahlreiche Verflechtungen insbesondere in den Bereichen Arbeit, Schule und Einkaufen.

"Wir haben in der Region ein gemeinsames Interesse, möglichst viel zu impfen. Dabei stellen die aktuellen Zahlen nur Momentaufnahmen dar. Wichtig ist, dass wir bis zum Herbst mindestens 60 Prozent der BürgerInnen geimpft haben." Passaus OB Jürgen Dupper (SPD)

Genauer könne man es nicht festmachen, es spielen wohl mehrere Aspekte eine Rolle, sagt Erik Linseisen, Verwaltungsleiter im Impfzentrum. Man habe die Impfungen streng nach Priorisierung durchgeführt, also die älteren Mitbürger zuerst geimpft. Das habe zwar für Kritik gesorgt, die Sache aber beschleunigt. Geholfen habe auch, dass die Hausärzte vom ersten Tag an mit eingebunden gewesen seien. Dazu komme die Sonderlieferung an Impfstoff für Grenzregionen noch vor den Osterfeiertagen. In Passau waren es zusätzliche 1.600 Dosen.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!