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Der Impf-Fortschritt in Bayern gerät ins Stocken. Nun, da genug Impfstoff da ist, mangelt es an Impfwilligen.

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Impffortschritt in Bayern stockt offenbar weiter

Die Impfkampagne in Bayern kommt offenbar weiter nur schleppend voran. In der letzten Woche wurden rund 360.000 Impfungen in den Arztpraxen verabreicht. Anfang Juni waren es noch mehr als eine halbe Million Impfungen pro Woche gewesen.

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Von
  • Jochen Eichner

Wie die kassenärztliche Vereinigung Bayern mitteilt, sind in den bayerischen Arztpraxen in der vergangenen Woche rund 360.000 Impfdosen verabreicht worden – das ist etwas mehr als in der Woche zuvor. Aber deutlich weniger als noch Anfang Juni – da hatten sich über eine halbe Million Bayern pro Woche impfen lassen.

Bayern liegt im Ländervergleich eher hinten

Beim Impffortschritt liegt Bayern im Ländervergleich auf einem der hinteren Plätze – sowohl, was die Zahl der Erstimpfungen pro hunderttausend Einwohner angeht als auch bei der Zahl der vollständig Geimpften.

Statt auf Impfzentren setzt Bayern zunehmend auf dezentrale Angebote und mobile Impfteams. "Der Kampf um den Impfstoff ist zum Kampf um den Impfling geworden", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vergangene Woche.

Grafik: Verabreichte Impfdosen in Deutschland und Bayern

Zahlreiche Sonderimpfaktionen in ganz Bayern

Auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums findet sich eine Liste mit zahlreichen Sonder-Impfaktionen in ganz Bayern, bei denen sich Bürgerinnen und Bürger ohne Termin impfen lassen können. Die Impfzentren im Freistaat bieten nun vermehrt solche Sonderaktionen an – mittlerweile sei es in den meisten Impfzentren möglich, auch ohne Termin eine Impfung zu erhalten, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit.

Aber auch vor Supermärkten, Freizeitbädern und bei Fußballvereinen können sich Impfwillige nun spontan bei den Sonderimpfaktionen einen Piks mit der Nadel holen.

Grafik: Verabreichte Corona-Impfstoffe nach Herstellern

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