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Auch in Oberfranken

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    Corona-Impfstart Oberfranken: Hof impft auch Klinik-Mitarbeiter

    Am Sonntag beginnen nach dem Eintreffen der ersten Impfstoff-Lieferung in Bayern auch in Oberfranken die Impfungen gegen das Coronavirus. Während in Hof auch gleich Klinik-Mitarbeiter geimpft werden sollen, hat Bayreuth Personal aufgestockt.

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    Von
    • Lasse Berger

    Auch in Oberfranken starten die Gesundheitsämter am Sonntag mit den Impfungen gegen das Coronavirus. Einen Tag nach Ankunft der ersten Impfdosen in Bayern sind in den Kommunen zunächst mobile Impfteams unterwegs, um Mitarbeitende und Senioren in Pflegeeinrichtungen zu impfen.

    In Hof sollen zudem gleich zum Impfstart auch die Mitarbeitenden der Kliniken in Stadt und Landkreis geimpft werden, heißt es auf der Website des Landratsamtes. Wann genau das Impfzentrum in Hof Anfang Januar eröffnet, steht noch nicht fest. Den ersten Probelauf hat das für Stadt und Landkreis Hof einzige Impfzentrum bereits bestanden.

    Corona-Impftermine: Bayreuther Anmelde-Hotline überlastet

    Über 80-Jährige Bürger, die nicht in einem Altenheim wohnen, können sich vielerorts für einen Impftermin anmelden. Wie das Landratsamt Bayreuth zuletzt mitgeteilt hatte, sei die Hotline zeitweise überlastet gewesen. Mehr als 3.400 Bürger hätten angerufen und nach einem Impftermin gefragt. Bereits am ersten Anmelde-Tag seien 600 Termine zugesagt worden. Die Behörde habe das Personal aufgrund der hohen Nachfrage bereits aufgestockt.

    Auch die Stadt Bamberg bittet in einem Schreiben um Geduld. Es sei erfreulich, dass es viele Impfwillige gibt. Man wolle aber zuerst schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle verhindern, die durch ein erhöhtes Infektionsgeschehen in einer Pflegeeinrichtung ausgelöst werden könnten.

    Wunsiedeler Landrat ruft trotz Impfstart zu Vorsicht auf

    Ein voraussichtliches Datum für die Eröffnung des Impfzentrums hat indes der Landkreis Wunsiedel veröffentlicht. Am 5. Januar sollen dort die ersten Impfungen erfolgen. Trotz der Impfungen sei es weiterhin notwendig, die sogenannten AHA-Regeln zu beachten, wird Wunsiedels Landrat Peter Berek (CSU) in einem Schreiben zitiert. "Wir sind angesichts der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie noch weit davon entfernt, Entwarnung geben zu können."

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