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Corona-Hotspots: Lehrerverband fordert einheitliche Regelung | BR24

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Corona-Hotspots: Lehrerverband fordert einheitliche Regelung

Obwohl in vielen Städten und Landkreisen die Corona-Warnwerte zum Teil erheblich überschritten sind, läuft in den Schulen der Regelbetrieb meist weiter. Genau das ärgert den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger.

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Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und frühere Direktor des Robert-Koch-Gymnasiums in Deggendorf, Heinz-Peter Meidinger, hat Ländern und Kommunen einen widersprüchlichen Umgang mit den Corona-Regeln für Schulen vorgeworfen.

Meidinger: "Brauchen Verlässlichkeit"

Der Regelbetrieb laufe oft weiter, obwohl der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche in immer mehr Regionen überschritten werde, sagte Meidinger dem BR. "Wir brauchen Verlässlichkeit. Es entsteht ja Unsicherheit, wenn die Menschen das Gefühl haben, der Staat hält sich nicht an seine eigenen Vorgaben. So wächst das generelle Misstrauen oder auch die Angst, dass man nicht mehr auf Gesundheit achtet. Und beides ist fatal" - auch für das Vertrauen in die Politik, so der aus Niederbayern stammende Präsident des Deutschen Lehrerverbandes.

Bundeseinheitliche Corona-Regelungen gefordert

Meidinger fordert bundeseinheitliche, klare und verlässliche Corona-Regelungen für die Schulen. Ende vergangener Woche hatte die Kultusministerkonferenz trotz deutlich steigender Corona-Infektionszahlen nochmal bekräftigt, dass Schulen und Kitas möglichst lange offen bleiben sollen. Bei höheren Infektionszahlen könne es sinnvoll sein, die Maskenpflicht auch im Unterricht anzuordnen, hieß es.

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