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Würzburg liegt deutlich über dem Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt zieht nun Konsequenzen: Sie verhängt ein Feierverbot im öffentlichen Raum und erlässt strengere Kontaktregeln.

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Corona-Hotspot: Würzburg verschärft Kontaktbeschränkungen

Würzburg liegt deutlich über dem Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt zieht nun Konsequenzen: Sie verhängt ein Feierverbot im öffentlichen Raum und erlässt strengere Kontaktregeln.

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Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Würzburg weiter gestiegen - die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen wird klar überschritten. Wie die Stadt am Abend mitteilte, erhöhte sich der Inzidenzwert am Sonntag weiter - von 60,99 auf 69,60. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten demnach von Montag (14.9) an strengere Anti-Corona-Maßnahmen.

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Verschärfte Kontakt-Regeln in Würzburg

Verschärft werden den Angaben der Stadt zufolge die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum. Durften bislang maximal zehn Personen gemeinsam unterwegs sein, gilt ab Montag eine maximale Gruppengröße von fünf Personen. Ausgenommen von der Regelung sind Personen, die zum eigenen Hausstand gehören sowie Lebenspartner oder Familienangehörige, die einem anderen Hausstand angehören.

Diese Beschränkung gelte auch bei Besuchen von Gastronomiebetrieben im Bereich der Stadt Würzburg, hieß es. Die bisherigen Regelungen für berufliche, dienstliche sowie ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts seien davon nicht betroffen.

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Feierverbot auf öffentlichen Plätzen

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen wird nun unabhängig von den anwesenden Personen untersagt. Bei einem Verstoß gegen die Auflagen könne ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Bei weiterhin hohen oder gar steigenden Inzidenz-Werten behalte sich die Stadt Würzburg vor, weitere Einschränkungen auszusprechen, darunter gegebenenfalls auch eine Ausweitung des Alkoholverbotes im öffentlichen Raum, hieß es.

Gymnasium muss wegen Corona-Fällen schließen

Wegen zwei bestätigten Corona-Infektionen bleibt indes das Würzburger Röntgen-Gymnasium bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Eine Lehrkraft und ein Schüler oder eine Schülerin wurden positiv auf Corona getestet. Außerdem gibt es an der Schule mehrere symptomatische Verdachtsfälle.

Nun müssen sie vorerst alle Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben. 850 Personen werden nun getestet. Dafür wird auf dem Parkplatz des Würzburger Dallenbergbades ein mobiles Testzentrum errichtet.

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