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Corona-Fall im Kindergarten: Gesundheitsamt testet 160 Personen | BR24

© BR/Julia Müller

In einem Kindergarten in Ostheim vor der Rhön gibt es einen Corona-Fall. Das Gesundheitsamt testet nun 160 Personen. (Symbolbild)

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    Corona-Fall im Kindergarten: Gesundheitsamt testet 160 Personen

    In einem Kindergarten in Ostheim vor der Rhön gibt es einen Corona-Fall. Die Einrichtung ist geschlossen, 160 Personen werden getestet. Eine "reine Vorsichtsmaßnahme", sagt das Landratsamt. Auch in vier unterfränkischen Schulen gibt es Infektionen.

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    Das Gesundheitsamt im Landkreis Rhön-Grabfeld will auf Nummer sicher gehen. 160 Personen werden dort am Freitag auf das Coronavirus getestet. Es handelt sich um Kindergartenkinder, Erzieherinnen und Erzieher, aber auch Eltern und Geschwisterkinder. Am Donnerstag ist bekannt geworden, dass ein Kind, das einen Kindergarten in Ostheim vor der Rhön besucht, mit Covid-19 infiziert ist.

    Kindergarten geschlossen, Testungen laufen

    Wie das Landratsamt mitteilt, bleibt der Kindergarten vorerst geschlossen. Bei den Personen, die nun auf Covid-19 getestet werden, habe das Gesundheitsamt "den Kreis jedoch bewusst sehr groß gezogen". Bedeutet: Es sollen auch Personen getestet werden, die nur sehr kurzen Kontakt mit dem betroffenen Kind hatten. Unter den Getesteten befänden sich außerdem sogenannte "Kontaktpersonen 2": also zum Beispiel Familienmitglieder anderer Kindergartenkindern, die sich höchstens über eine direkte Kontaktperson mit dem Erreger infiziert haben könnten.

    Die vielen Tests seien "eine reine Sicherheitsmaßnahme", sagt eine Sprecherin des Landratsamtes. Über die Ergebnisse der Tests will die Behörde informieren, sobald die Ergebnisse vorliegen.

    Erste Corona-Fälle in unterfränkischen Schulen

    Auch in vier unterfränkischen Schulen gibt es wenige Tage nach Ferienende bereits erste Corona-Fälle. Wie das Landratsamt in Haßfurt am Donnerstag mitteilte, sind ein Mittelschüler aus Knetzgau, ein Grundschullehrer aus Zeil und zwei Förderschullehrer aus Stettfeld positiv getestet worden. Die Infizierten sind in Quarantäne, die Kontaktpersonen ebenfalls. Auch in Güntersleben im Landkreis Würzburg gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes einen infizierten Schüler.

    Corona in Knetzgau, Zeil, Stettfeld und Güntersleben

    Demnach wurde in Knetzgau ein Schüler der Dreiberg-Schule positiv getestet. Nach Angaben des Landratsamtes wurde daraufhin die komplette Klasse vorsorglich in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. Betroffen sind 17 Schüler und eine Lehrkraft der achten Jahrgangsstufe. Die Klasse werde nun im Distanzunterricht betreut.

    In Zeil sind drei Klassen mit zirka 65 bis 90 Schülern betroffen. Dort wurde bei einem Reihentest in der Grundschule eine Lehrkraft positiv getestet. Ähnlich an der Paul-Mohr-Förderschule Stettfeld: Auch dort fiel bei zwei Lehrkräften das Testergebnis positiv aus. Dort sind 17 Kinder als Kontaktpersonen betroffen, heißt es aus dem Landratsamt.

    In Güntersleben gab es ebenfalls ein positives Testergebnis. Das betroffene Kind steht nun unter häuslicher Quarantäne, genauso wie die Familie, Klassenkameraden und zwei Lehrkräfte. Der Schulbetrieb in den anderen Klassen kann laut Gesundheitsamt fortgesetzt werden.

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