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Corona-Demo mit 10.000 Teilnehmern auf Theresienwiese geplant | BR24

© dpa-Bildfunk/Peter Kneffel

Werden hier am Samstag Tausende gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren?

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    Corona-Demo mit 10.000 Teilnehmern auf Theresienwiese geplant

    Gegner der bisher geltenden Corona-Maßnahmen wollen auf der Theresienwiese in München mit 10.000 Teilnehmern gegen die aktuellen Vorschriften protestieren. Ein Privatmann hat die Demo für kommenden Samstag angemeldet. Die Stadt verhandelt mit ihm.

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    Das vergangene Wochenende, als in München rund 3.000 Menschen auf dem Marienplatz gegen die Corona-Auflagen demonstriert haben, war offenbar nur ein Warmlaufen für noch größere Aktionen. Gegner der bisher geltenden Corona-Maßnahmen wollen am kommenden Samstag mit 10.000 Teilnehmern gegen die Beschränkungen protestieren. Das bestätigte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

    Stadt zweifelt, dass Demo genehmigungsfähig ist

    Nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats hat eine Privatperson eine derart groß angelegte Kundgebung auf der Theresienwiese angemeldet. In der Stadtverwaltung gibt es allerdings erhebliche Zweifel, ob eine so dimensionierte Demonstration überhaupt genehmigungsfähig ist.

    Auch Münchner Polizei ist eingebunden

    In den kommenden Tagen wird nun ein "Kooperationsgespräch" zwischen dem Anmelder und der Stadtverwaltung stattfinden. Dabei geht es auch um mögliche Auflagen für eine solche Veranstaltung. Inzwischen ist auch das Münchner Polizeipräsidium mit der Stadtverwaltung in Gesprächen, unter welchen Umständen eine solche Kundgebung stattfinden kann.

    OB Reiter: Demonstranten dürfen weitere Lockerungen nicht gefährden

    Reiter hatte scharfe Kritik an der Demonstration auf dem Marienplatz geübt. "Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass die Menschen sich durch die getroffenen Maßnahmen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen und baldmöglichst wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren möchten", erklärte er am Tag danach. Aber er habe kein Verständnis für Demonstranten, die durch fehlende Distanz und ohne Mund- und Nasenschutz jede positive Entwicklung des Infektionsgeschehens konterkarierten und weitere Lockerungen eher gefährdeten.

    Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte scharfe Kritik geübt und Konsequenzen angekündigt.

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