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Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz - beispielsweise gegen die Maskenpflicht oder die Kontaktbeschränkungen - werden mit Bußgeldern geahndet. Spitzenreiter ist in Niederbayern mit 207.000 Euro Bußgeldern die Stadt Straubing.

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Corona-Bußgelder: Straubing ist in Niederbayern Spitzenreiter

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz - beispielsweise gegen die Maskenpflicht oder die Kontaktbeschränkungen - werden mit Bußgeldern geahndet. Spitzenreiter ist in Niederbayern mit 207.000 Euro Bußgeldern die Stadt Straubing.

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Von
  • Zara Kroiß
  • BR24 Redaktion

In Niederbayerns kreisfreien Städten sind seit Beginn der Corona-Pandemie rund 427.000 Euro an Bußgeldern verhängt worden. Spitzenreiter ist mit 207.000 Euro die Stadt Straubing. Dort wurden laut einer Sprecherin der Stadt in den vergangenen Monaten rund 600 Bußgeldbescheide wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz erlassen. In den Städten Landshut und Passau wurde in diesem Jahr jeweils ein Gesamtbetrag von 110.000 Euro an Bußgeldern verhängt.

Vermehrt Verstöße gegen die Maskenpflicht

Wie die Stadt Straubing auf BR-Anfrage am Montag mitteilte, sind Vergehen gegen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen seit dem ersten Lockdown weniger geworden. Dafür gebe es nun vermehrt Verstöße gegen die Maskenpflicht.

In Landshut und Passau dagegen kommt es laut deren Sprechern hauptsächlich wegen Nichteinhaltung der Ausgangsbeschränkung zu Bußgeldern. Die Verstöße beträfen in Niederbayern überwiegend Privatpersonen. Durchschnittlich sei seit Beginn der Corona-Pandemie ein Bußgeld in Höhe von 165€ verhängt worden.

Bislang 600 Corona-Bußgeldbescheide in Landshut

In Ostbayerns größten Städten, in Landshut und Regensburg, sind seit Beginn der Corona-Pandemie rund 280.000 Euro an Bußgeldern verhängt worden. Spitzenreiter ist mit 169.110 Euro die Stadt Regensburg. Dort kam es laut einem Pressesprecher in den vergangenen Monaten zu 1.027 Verstößen, die mit Bußgeldern geahndet wurden.

In Landshut sind bisher rund 600 Bußgeldbescheide erlassen worden, teilte die Stadt mit. Hauptsächlich hätten sich diese gegen Privatpersonen gerichtet. Bei den meisten Verstößen, die mit einem Bußgeld bestraft wurden, handelt es sich sowohl in Landshut als auch in Regensburg um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr, teilten die jeweiligen Pressesprecher mit.

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