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Corona: BOB und Meridian fahren seltener | BR24

© picture alliance / dpa / Uwe Lein

Der Meridian ist ab sofort seltener unterwegs.

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    Corona: BOB und Meridian fahren seltener

    In Coronazeiten schränken die Bayerische Oberlandbahn und der Meridian ihr Angebot ein. Ein Grundangebot soll aber auch weiterhin sichergestellt sein. Grund sind vor allem zahlreiche Personalausfälle.

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    Die Züge von BOB und Meridian fahren ab Mittwoch seltener, wollen aber weiterhin ein stabiles Grundangebot sicherstellen. Gemeinsam mit der DB Netz AG einigte man sich auf reduzierte Betriebszeiten in den Stellwerken - und zwar auf eine Kernzeit von 5 bis 21 Uhr.

    Schienenersatzverkehr außerhalb der Kernzeit

    In diesem Zeitraum sind sowohl BOB- als auch Meridianzüge mindestens im Stundentakt unterwegs. Außerhalb dieser Kernzeit soll es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben. Eingeschränkt wird der Fahrbetrieb hauptsächlich aufgrund der Personalsituation, da auch bei der Bayerischen Oberlandbahn und bei der DB Netz AG viele Mitarbeiter entweder krank oder freigestellt sind - oder Kinder betreuen müssen.

    80 bis 90 Prozent weniger Fahrgäste

    Die DB Netz AG und die BOB wollen mit ihrer Einigung auf eine Kernzeit unkontrollierte Ausfälle vermeiden. BOB und Meridian haben nach eigenen Angaben derzeit einen Rückgang beim Fahrgastaufkommen von 80 bis 90 Prozent. Die Leistung des Betriebs sei dagegen nur um 20 Prozent gesunken, weil ein Grundangebot sichergestellt werden muss, so ein Pressesprecher. Dieses würde wo immer möglich in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags mit maximal möglicher Zuglänge geleistet, zum Teil auch mit mehr Zugteilen als sonst.

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