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Corona-Beschränkungen: Hier gibt es Lockerungen in Niederbayern | BR24

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Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 darf mit vorheriger Terminabsprache eingekauft werden. (Symbolbild)

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    Corona-Beschränkungen: Hier gibt es Lockerungen in Niederbayern

    In weiten Teilen Niederbayerns gelten die bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen wegen hoher Inzidenzwerte weiter. Es gibt aber auch Kommunen, die die Beschränkungen ab Montag lockern dürfen. In Landshut zum Beispiel dürfen Geschäfte öffnen.

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    Von
    • Corinna Ballweg
    • BR24 Redaktion

    In vielen kreisfreien Städten und Landkreisen in Niederbayern bleiben die geltenden Corona-Beschränkungen ab heute bestehen. Der Grund: Eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100. Das geht aus einer Liste des Bayerischen Gesundheitsministeriums auf Basis der Inzidenzwerte des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervor.

    Wo strenge Beschränkungen bleiben

    In den Kreisen Deggendorf, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Regen und Straubing-Bogen gelten die bisherigen Schutzmaßnahmen demnach weiter. Deshalb dürfen dort nur Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs öffnen – dazu gehören ab heute generell auch Buchhandlungen. Läden, die nicht darunter fallen dürfen nach wie vor Waren über "Click and Collect" anbieten.

    Außerdem werden die bisherigen Kontaktbeschränkungen beibehalten. Das heißt, ein Hausstand darf sich nur mit einer Person eines anderen Hausstands treffen. Präsenzunterricht ist nur für Schüler von Abschlussklassen möglich – zumindest im Wechsel. Kitas bleiben geschlossen. Eine Ausnahme gibt es hier nach bisherigem Stand im Landkreis Straubing-Bogen. Dort bleiben die Kitas und Schulen heute wie bisher geöffnet, so das Landratsamt. Hintergrund sei die kurzfristige Überschreitung des Grenzwerts von 100 am Sonntag. Darüber hinaus gilt in den kreisfreien Städten und Landkreisen mit einer Inzidenz über 100 eine nächtliche Ausgangssperre.

    Wo in Niederbayern gelockert wird

    In der Stadt Straubing sowie den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut am Montag zwischen 50 und 100. Der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zufolge dürfen in diesem Fall ab heute auch Läden öffnen, die nicht zum Handel des täglichen Bedarfs gehören – allerdings nur für Kunden mit vorheriger Terminabsprache. Bei diesem sogenannten "Click and Meet" müssen die Verantwortlichen für ausreichend Platz pro Kunde sorgen – nämlich 40 Quadratmeter pro Person. Auch bei Museen oder Tierparks ist beispielsweise eine Voranmeldung Pflicht. Der Tiergarten Straubing bleibt aber vorerst für Besucher geschlossen. Daneben dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen.

    In den Schulen ist Präsenzunterricht gestattet, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Alternativ kann Wechselunterricht angeboten werden. Kitas dürfen für eine Betreuung in festen Gruppen öffnen.

    Hier öffnen die Geschäfte mit Hygienekonzept

    Nur in den Landkreisen Landshut und Kelheim liegt die Inzidenz laut des Robert-Koch-Instituts derzeit zwischen 35 und 50 (Stand: 08.03). In diesen Fällen gibt es heute weitergehende Lockerungen. Dazu zählt eine Öffnung aller Geschäfte unter bestimmten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Wie die Stadt Landshut am Sonntag in einer Mitteilung bekanntgab, gilt in den örtlichen Kitas ab Montag Regelbetrieb. Für Schulen seien erst ab 15. März Öffnungsschritte geplant, die sich an der Sieben-Tage-Inzidenz orientierten.

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