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Corona-Beschränkungen: Hier gibt es Lockerungen in der Oberpfalz | BR24

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Ab Montag gelten auch Buchläden als Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs. (Symbolbild)

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    Corona-Beschränkungen: Hier gibt es Lockerungen in der Oberpfalz

    In weiten Teilen der Oberpfalz gelten die bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen wegen hoher Inzidenzwerte weiter. Es gibt aber auch Kommunen, die die Beschränkungen jetzt lockern dürfen. Mit Voranmeldung kann man dort zum Beispiel ins Museum gehen.

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    Von
    • Corinna Ballweg
    • Sebastian Wintermeier

    In vielen kreisfreien Städten und Landkreisen in der Oberpfalz bleiben die geltenden Corona-Beschränkungen ab Montag bestehen. Der Grund: Eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100. Das geht aus einer Liste des Bayerischen Gesundheitsministeriums auf Basis der Inzidenzwerte des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervor.

    Wo strenge Beschränkungen bleiben

    In den Kreisen Amberg-Sulzbach, Cham, Neustadt an der Waldnaab, Schwandorf und Tirschenreuth sowie in den Städten Amberg und Weiden gelten demnach die bisherigen Schutzmaßnahmen weiter. Dort dürfen nur Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs öffnen – dazu gehören ab Montag generell auch Buchhandlungen. Läden, die nicht darunter fallen, dürfen nach wie vor Waren über "Click and Collect" anbieten. Außerdem werden die bisherigen Kontaktbeschränkungen beibehalten. Das heißt, ein Hausstand darf sich nur mit einer Person eines anderen Hausstands treffen. Präsenzunterricht ist nur für Schüler von Abschlussklassen möglich – zumindest im Wechsel. Kitas bleiben geschlossen. Darüber hinaus gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr abends und fünf Uhr morgens.

    Wo in der Oberpfalz gelockert wird

    In Stadt und Landkreis Regensburg sowie im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI derzeit zwischen 50 und 100 (Stand: 07.03.). Der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zufolge dürfen in diesem Fall Läden, die nicht zum Handel des täglichen Bedarfs gehören, nur für Kunden mit vorheriger Terminabsprache öffnen. Bei diesem sogenannten "Click and Meet" müssen die Verantwortlichen für ausreichend Platz pro Kunde sorgen – nämlich 40 Quadratmeter pro Person. Auch bei Museen oder Tierparks ist beispielsweise eine Voranmeldung Pflicht. Daneben dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. In den Schulen ist Präsenzunterricht gestattet, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Alternativ kann Wechselunterricht angeboten werden. Kitas dürfen für eine Betreuung in festen Gruppen öffnen.

    Weitergehende Lockerungen erst bei Inzidenzen unter 50

    In keiner kreisfreien Stadt und keinem Landkreis in der Oberpfalz liegt die Inzidenz dem RKI nach derzeit unter den Grenzwerten von 35 oder 50 (Stand: 07.03.). In einem solchen Fall wären weitergehende Lockerungen möglich. Dazu zählen eine Öffnung aller Geschäfte unter bestimmten Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie Treffen von bis zu zehn Menschen aus drei Haushalten.

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