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Eine Hand hebt zwei Asse (Symbolbild).

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    Corona-Ausgangssperre: Pokerrunde aufgelöst, 60.000 Euro im Pott

    Eindeutig zu hoch gepokert haben zehn Männer in einer Kneipe in Nürnberg. Sie hatten sich Donnerstagnacht nicht nur an einem illegalen Glücksspiel beteiligt, sondern auch die Corona-Sperrstunde missachtet. Die Polizei beschlagnahmte über 60.000 Euro.

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    Von
    • Eleonore Birkenstock
    • BR24 Redaktion

    Die Nürnberger Polizei hat Donnerstagnacht eine Pokerrunde mit zehn Männern in einer Bar im Stadtteil Gostenhof aufgelöst. Wie die Polizei mitteilte, haben die Beamten dabei große Mengen Bargeld und Spielkarten sichergestellt.

    Anonymer Hinweis führt zu Kontrolle

    Nach einen anonymen Hinweis kontrollierte die Beamten gegen 22 Uhr die Bar. Zwei Teilnehmer versuchten noch mit dem Auto zu flüchten, wurden aber von Polizeistreifen aufgehalten. Sie hätten Bargeld in fünfstelliger Höhe bei sich gehabt, sagte ein Sprecher. 

    60.000 Euro, Pokerkarten und Würfel

    In der Bar fanden die Beamten weitere acht Männer vor, zudem hohe Geldbeträge, Würfel und Pokerkarten. Insgesamt hat die Polizei über 60.000 Euro beschlagnahmt, die vermutlich im Glücksspiel eingesetzt werden sollten.

    Illegales Glücksspiel während Corona-Ausgangssperre

    Den Betreiber der Bar erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen der Veranstaltung eines illegalen Glücksspiels. Da die Pokerrunde während der Corona-Ausgangssperre und in einer Gaststätte stattgefunden hatte, müssen die zehn beteiligten Männer darüber hinaus mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

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