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Corona-Ausbruch: Rothenburger Klinik fährt Betrieb herunter | BR24

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Im Klinikum Rothenburg haben sich 50 Personen auf zwei Stationen mit dem Corona-Virus infiziert. Rund 400 Beschäftigte müssen nun zur Reihentestung, auch diejenigen, die bereits geimpft wurden.

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Corona-Ausbruch: Rothenburger Klinik fährt Betrieb herunter

Planbare Eingriffe sind verschoben, mehr als 500 Personen müssen auf das Coronavirus getestet werden. Ein Ausbruch mit mehr als 50 infizierten Patienten und Mitarbeitern legt den Krankenhausbetrieb in Rothenburg ob der Tauber teilweise lahm.

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Von
  • Markus Balek
  • Florian Deglmann

In der ANregiomedklinik Rothenburg im Landkreis Ansbach sind mehr als 50 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dabei handele es sich um 27 Patienten und 25 Mitarbeiter, sagte ein ANregiomedsprecher dem Bayerischen Rundfunk.

Besucher verboten – Operationen verschoben

Patientenbesuche seien nicht mehr möglich. Notaufnahme und Kreißsaal bleiben geöffnet. Das Gesundheitsamt Ansbach hat für die Klinik Rothenburg eine Reihentestung aller Personen angeordnet. Alle planbaren Eingriffe seien bis auf weiteres zurückgestellt worden.

Reihentestung in Rothenburger Klinik mit mehr als 500 Menschen

Weitere Testergebnisse stünden noch aus. Eine angeordnete Reihentestung der knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der 110 stationären Patientinnen und Patienten finde schnellstmöglich statt, so die Klinik weiter. Auch bereits geimpfte Patienten und Mitarbeiter sowie Personen, die sich bereits mit dem Virus infiziert hatten, müssten getestet werden.

Krankenhaus fährt Betrieb herunter

Eine Entlassung von Patienten sei grundsätzlich möglich, wenn ein negatives Testergebnis vorliege. Das Herunterfahren des Klinikbetriebs sei eine eigene Vorsichtsmaßnahme des Klinikums und wurde nicht durch das Landratsamt angeordnet.

Wiederholter Corona-Ausbruch im Ansbacher Raum

Bereits im Januar musste im Bezirksklinikum Ansbach eine Reihentestung durchgeführt werden. Dort hatten sich damals mehr als 60 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Testung ergab, dass es unter den Mitarbeitenden keinen Massenausbruch gegeben hatte.

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