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Corona: 39 Infizierte an Putenschlachthof in Ampfing | BR24

© pa/dpa/Robert Michael

Symbolbild: Eine Mitarbeiterin übergibt einem Arzt einen Abstrich für einen Coronavirus-Test.

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    Corona: 39 Infizierte an Putenschlachthof in Ampfing

    Auch im Landkreis Mühldorf wird aktuell der Grenzwert 50 bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Zurückzuführen ist der Anstieg laut einer Sprecherin des Landratsamts auf einen Corona-Hotspot am Putenschlachthof Ampfing.

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    An einem Putenschlachthof in Ampfing im Landkreis Mühldorf seien 39 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Das teilte der Landkreis mit. Am Donnerstag will der Landrat darüber informieren, welche Maßnahmen zum Schutz der Menschen ergriffen werden. Darüber wird aktuell beraten.

    Grenzwert im Kreis Mühldorf überschritten

    Wegen der hohen Zahl an Infektionen ist nun auch im Landkreis Mühldorf der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten.

    Damit steigt die Zahl der Corona-Hotspots in Bayern auf 13. Inzwischen liegen nämlich nach eigenen Angaben der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (52,28) sowie auch der Landkreis Ebersberg über dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt dort den Inzidenzwert mit 52,21 an (Stand: 14.10, 8.00 Uhr).

    Hier ein Überblick über Corona-Infektionszahlen in Bayern.

    Das sind die bayerischen Corona-Hotspots

    Weitere Corona-Hotspots in Bayern sind: Augsburg, (Sieben-Tage-Inzidenz von 55,97), München (52,15), Memmingen (58,96), Rosenheim (67,66), die Landkreise Fürstenfeldbruck (62,01), Berchtesgadener Land (76,47), Rottal-Inn (57,61), Neuburg-Schrobenhausen (52,28), Regen (83,97) sowie Stadt und Landkreis Schweinfurt (63,64 und 55,54).

    Orte über dem Warnwert von 35

    Über dem Warnwert von 35 liegen laut dem Landesamt für Gesundheit aktuell die Städte Nürnberg, Regensburg, Weiden und Ingolstadt sowie die Landkreise München, Rosenheim, Cham, Tirschenreuth, Unterallgäu und Neu-Ulm.

    Hintergründe und Beiträge zum Thema Coronavirus finden Sie hier.

    💡 Was bedeutet die "Sieben-Tage-Inzidenz"?

    Die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt an, wie viele Menschen in einer Stadt oder einem Landkreis in einem Zeitraum von sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Um den Wert vergleichbar zu machen, wird er pro 100.000 Einwohner angegeben. Berechnet wird er ganz einfach: Man addiert die täglich gemeldeten Neuinfektionen der vorangegangenen sieben Tage, teilt die Summe durch die Einwohnerzahl von Stadt oder Landkreis und multipliziert dies mit 100.000. Im Mai haben Bund und Länder die Sieben-Tage-Inzidenz als Richtwert für lokale Corona-Maßnahmen festgelegt.In Bayern gibt es einen Frühwarnwert: Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen sollten Städte und Gemeinden Maßnahmen zur Eindämmung überprüfen. Ab dem bundesweiten Grenzwert von 50 Neuinfektionen sollten Lockerungen zurückgenommen werden. (BR24)

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