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Coburgs OB Norbert Tessmer tritt nicht mehr zur Wahl an | BR24

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Der amtierende Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr an. Der SPD-Politiker war 24 Jahre lang in einem der drei Bürgermeisterämter aktiv.

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Coburgs OB Norbert Tessmer tritt nicht mehr zur Wahl an

Der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) tritt bei den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr an. Das teilte er heute bei einer Presskonferenz im Coburger Rathaus mit.

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Auf einer Pressekonferenz hat der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer bekannt gegeben, dass er bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Kandidat zur Verfügung stehen wird. Der SPD-Politiker ist seit 2014 das Stadtoberhaupt von Coburg.

Tessmer "will nicht am Amt kleben"

Er möchte gehen wenn es am schönsten ist, sagte Tessmer. Er wolle nicht an dem Amt kleben und rechtzeitig den Weg für einen jüngeren frei machen, erklärte der gebürtige Coburger, der am 4. August 66 Jahre alt wurde. Er sei zwar noch sehr fit und es gäbe auch noch viele spannende Projekte in Coburg, aber es sei nun der richtige Zeitpunkt, um zu gehen.

Von der Polizei ins Rathaus

Tessmer ist über den Bundesgrenzschutz zur Polizei gekommen, wo er 1999 zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt wurde. Gleichzeitig engagiert sich der Vater von zwei Kindern seit 1971 als SPD-Mitglied in der Kommunalpolitik, 1984 zog er in den Stadtrat seiner Heimatstadt ein. Von 1996 bis 2008 war er Dritter Bürgermeister sowie Kultur– und Sozialreferent der Stadt, von 2008 bis 2014 Zweiter Bürgermeister von Coburg mit gleichem Referat und seit 2014 ist er Coburgs Oberbürgermeister.