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Coburg und Bayreuth beteiligen sich an neuem Forschungsverbund | BR24

© picture alliance/Jürgen Lösel

An der Universität Bayreuth wird ab sofort der Einfluss von Feinstaub auf die Natur erforscht. (Symbolbild)

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    Coburg und Bayreuth beteiligen sich an neuem Forschungsverbund

    Mit zwei Forschungseinrichtungen ist Oberfranken an einem neuen Forschungsverbund in Bayern beteiligt. Während sich die Uni Bayreuth mit Feinstaub beschäftigt, forschen Wissenschaftler der Hochschule Coburg an möglichen Folgen beim Bau.

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    Die "Gesundheit des Ökosystems" will Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) in den Blick nehmen. Das hat er beim Startschuss eines neuen Projektverbunds im Freistaat als Ziel formuliert. Neben Forschungseinrichtungen in Würzburg und Regensburg beteiligen sich auch zwei oberfränkische Hochschulen an dem Projekt zur Umweltforschung, das sich drei verschiedenen Schwerpunkten widmet.

    Uni Bayreuth: Feinstaubbelastung für die Natur

    Einen davon bearbeitet die Universität Bayreuth. Das Forschungsteam untersucht in den kommenden drei Jahren, wie sich Feinstaub im Straßenverkehr auf Pflanzen oder Tiere auswirkt. Dieser Aspekt sei, im Gegensatz zu den Auswirkungen auf Menschen, bisher unerforscht, heißt es in einem Schreiben der Hochschule. Die Uni Bayreuth habe für dieses Forschungsprojekt 685.000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

    Hochschule Coburg erforscht Auswirkungen von Baumaterialien

    An der Hochschule Coburg untersuchen Wissenschaftler wiederum Baustoffe, die besondere Chemikalien enthalten. Die Forschung soll herausfinden, welchen Schaden der Boden durch den Einsatz bestimmter Baumaterialien nimmt.

    BayÖkotox untersucht Auswirkungen auf die Umwelt

    Neben den Auswirkungen von Baumaterial sowie Schadstoffen im Verkehr bildet der Schutz von Insekten den dritten Schwerpunkt des Forschungsverbunds, der die offizielle Bezeichnung "Ökotoxikologische Bewertung von Stoffen in der Umwelt" trägt, kurz "BayÖkotox". Der Verbund setzt sich dabei mit der sogenannten Ökotoxikologie auseinander. Dabei sollen Auswirkungen von Stoffen auf die Umwelt untersucht werden. Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mitteilt, finanziert die Behörde das Projekt mit 2,1 Millionen Euro.

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