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Coburg: Regiomed-Kliniken wollen zurück in den Normalbetrieb | BR24

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Geschäftsführung Alexander Schmidtke über die Vorbereitungen des Klinikverbundes Regiomed in Coburg für die Zeit nach der Corona-Pandemie.

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Coburg: Regiomed-Kliniken wollen zurück in den Normalbetrieb

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie bereiten sich die Regiomed-Kliniken Coburg bereits auf den normalen Krankenhaus-Betrieb vor. Der Krankenhausverbund mit Häusern in Bayern und Thüringen will die Zahl der klassischen Operationen hochfahren.

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Der länderübergreifende Klinikverbund Regiomed will langsam wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Das sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung Alexander Schmidtke am Mittwoch (29.04.20) bei einer Videopressekonferenz. Schmidtke hofft auf eine Rückkehr in die Normalität.

Intensivbetten für neue Infektionswelle vorhalten

Die Krankenhäuser müssen auf eine neue Infektionswelle vorbereitet bleiben. Dafür soll der Klinikverbund 20 bis 25 Prozent seiner intensivmedizinischen Kapazitäten freihalten und das Personal bereithalten. Wie das mit den Krankenkassen abgerechnet wird, steht derzeit nicht fest. Bis zum 30.09.20 kommt für jedes freie Bett der Rettungsschirm auf.

Wieder mehr infizierte Patienten in Thüringen

Während sich in Coburg und Lichtenfels die Situation entspannt, stellt man seit Samstag (25.04.20) im Regiomed-Klinikum im thüringischen Sonneberg eine Anhäufung an Covid-19-infizierten Personen fest. Derzeit gibt es dort 19 infizierte Patienten. Von einem Hot-Spot wollte man bei Regiomed nicht sprechen.

Operationsbetrieb wird hochgefahren

An der Rückkehr in einen Normalbetrieb will man festhalten. Dazu gehören die orthopädischen Operationen und Behandlungen, wie Hüftgelenksersatz oder Knieprotesen. Stufenweise soll der OP-Betrieb wieder nach oben gefahren werden.

Aus Furcht vor Corona nicht ins Krankenhaus

Wie in anderen Krankenhäuser stellt man bei Regiomed fest, dass Patienten trotz lebensbedrohlicher Symptome eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls nicht sofort ins Krankenhaus kämen, aus Furcht vor einer Covid-19-Infektion. Dabei, so Alexander Schmidtke, sei hier jede Minute wichtig.

Angst vor Infektionen unbegründet

Angst, sich mit dem Virus im Krankenhaus zu infizieren müsse man nicht haben, sagte er. Die Gefahr, sich im öffentlichen Nahverkehr oder im privaten Umfeld anzustecken sei viel höher. Die Hygienemaßnahmen seien sehr gut, und man könne den Krankenhäusern von Regiomed vertrauen.

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