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© BR / Henry Lai

Monatelang durfte in den Clubs nicht gefeiert werden - und deren Betreiber konnten nicht arbeiten. Um den lokalen Club-Besitzern zu helfen, hat die Stadt Ingolstadt nun vier Außenlocations für Feiern am Wochenende geöffnet.

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Clubs in Ingolstadt: Stadt erlaubt Feiern an vier Locations

Monatelang durfte in den Clubs nicht gefeiert werden - und deren Betreiber konnten nicht arbeiten. Um den lokalen Club-Besitzern zu helfen, hat die Stadt Ingolstadt nun vier Außenlocations für Feiern am Wochenende geöffnet.

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Von
  • Henry Lai

Ab dem 31. Juli können einige Clubbetreiber in Ingolstadt wieder Partys ausrichten – allerdings nur an bestimmten Orten und draußen. Eine sogenannte "Clubkommission" der Stadt hat sich nun auf ein Konzept geeinigt, wonach an vier Freiluft-Locations in der Stadt wieder Feierbetrieb erlaubt wird, so Kulturreferent Gabriel Engert. "Die Idee war, Möglichkeiten für Club-Betreiber zu schaffen, wieder tätig zu sein. Sie sind ja auch Bestandteil des Kulturlebens."

Lokale Club-Betreiber bevorzugt

Wegen der Corona-Pandemie ist Clubs der Betrieb seit Monaten untersagt – mit schwerwiegenden finanziellen Folgen. Um gerade die lokalen Clubs zu unterstützen, wurden diejenigen Bewerbungen für eine der Locations bevorzugt, die von Betreibern aus der Stadt kamen und die sonst keine Einnahmequelle haben.

Feiern auf dem Parkhaus und in historischen Innenhöfen

Konkret geht es um die Parkhausdächer am Nord- und Südbahnhof sowie den Turm Triva und das Reduit Tilly. Bevor es losgehen kann, müssen die Betreiber aber noch einige Formalitäten regeln, so Engert. Zunächst müssten sie sich etwa mit den Eigentümern der jeweiligen Immobilien in Verbindung setzen. Außerdem müssten die Club-Besitzer detaillierte Hygienekonzepte vorlegen. Dazu kommt, dass nie mehr als 200 Gäste anwesend sein dürfen und dass ab 23 Uhr Schluss sein muss.

Erfolg steht in den Sternen

Wie genau dann in den Freiluft-Locations gefeiert wird, steht noch nicht fest. Bei der Bewerbung haben die Betreiber ihre Ideen zwar schon grob skizziert: einer setzt zum Beispiel auf Live-Musik, ein anderer unter anderem auf Line Dance und wieder jemand anders auf Sitzgruppen mit DJ-Musik. Doch ob diese Angebote angenommen werden, weiß noch niemand. "Wie das dann am Schluss geht und funktioniert, und ob da die Stimmung aufkommt, die sich natürlich auch die Club-Betreiber erwarten, das kann ich Ihnen heute auch nicht beantworten", so Kulturreferent Engert.

"Das Ganze ist letzthin ein Experiment. Und wir werden sehen, wie es funktioniert." Gabriel Engert, Kulturreferent der Stadt Ingolstadt

Vorreiter in Bayern

Insofern nimmt Ingolstadt auch eine Vorreiterrolle im Freistaat ein, weil es wohl bisher noch keine derartigen Angebote gegeben hat. Die Feier-Erlaubnis ist übrigens zeitlich begrenzt: Sie gilt vom 31. Juli bis zum 30. September. Danach ist es erfahrungsgemäß zu kalt, um nachts draußen zu feiern.

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