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Bayern

Christen gedenken Jesu Kreuzestod | BR24

© picture-alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Christus am Kreuz bei Prozession in Lohr am Main, 2016

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    Christen gedenken Jesu Kreuzestod

    Am Karfreitag gedenken Christen in Bayern Jesu Kreuzestod. In katholischen Kirchen findet an Karfreitag keine Messe statt, es wird nur ein einfacher Wortgottesdienst gehalten. Auch gibt es im ganzen Land Karfreitagsprozessionen. Von Daniel Knopp

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    Es ist ein Höhepunkt im evangelischen und katholischen Kirchenjahr. Das Gedenken an den Kreuzestod Jesu.

    Der Karfreitag lehre das Leiden der Menschen im persönlichen Umfeld wahrzunehmen, betonte der bayerische evangelische Landesbischof und zugleich Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. Der Karfreitag sei als stiller Feiertag für das ganze Land wichtig. Daran könnten auch Provokationen, die diesen Tag zum Partytag machen wollen, nichts ändern, so Bedford-Strohm.

    Prozessionen und Karmetten

    Das Bundesverfassungsgericht hatte jüngst geurteilt, dass Bayern die Feiertagsregelung etwas lockern müsse. Die Katholiken in Bayern begehen den Karfreitag in zahlreichen Gemeinden mit Prozessionen und Karmetten. So feiert auch der Münchner Kardinal und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Marx um 9.00 Uhr eine Karmette im Liebfrauendom.

    Karfreitag kommt von dem althochdeutschen Wort Chara und bedeutet Trauer oder Wehklage.