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Christbaum-Verkaufssaison startet in Bayern | BR24

© BR/Vera Held

Nordmann-Tannen

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    Christbaum-Verkaufssaison startet in Bayern

    Forstministerin Michaela Kaniber hat heute im Landkreis Dachau symbolisch die Christbaum-Verkaufssaison eröffnet und warb dabei für regional angebaute Bäume. Gute Nachrichten für Verbraucher: Die Bäume werden in diesem Jahr nicht teurer.

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    Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) hat am Vormittag in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau offiziell die Christbaum-Verkaufssaison in Bayern eröffnet. Zusammen mit der bayerischen Christbaumkönigin Andrea Maier und dem Vorsitzenden des Vereins Bayerischer Christbaumanbauer, Thomas Emslander, fällte die Ministerin symbolisch den ersten Baum. Dabei sprach sich Kaniber vor allem für den Kauf von Bäumen aus der Region aus und warb für ein "Weihnachten ohne schlechtes Gewissen". Dies läge nicht nur an der hohen Qualität, sondern der Kauf würde zusätzlich die regionale Wirtschaft stärken.

    Label weist auf Regionalität der Bäume hin

    Kaniber rief die Verbraucher dazu auf, bei jedem Kauf auf Nachhaltigkeit zu achten: "Sie entscheiden jeden Tag an der Ladentheke ein Stück weit mit, wie unsere Landwirtschaft in Bayern ausschaut." Die Forstministerin empfahl den Verbrauchern zudem beim Kauf auf die Banderole mit dem stilisierten Weihnachtsbaum und der Aufschrift "Bayerischer Christbaum" des Vereins Bayerischer Christbaumanbauer zu achten. Das garantiere die Herkunft und Frische des Baums, so Kaniber weiter. Außerdem könnten auf diese Weise umweltbelastende Ferntransporte quer durch Europa vermieden werden.

    Darüber hinaus gebe es seit diesem Jahr Bäume mit dem Siegel "Geprüfte Qualität – Bayern". Dies garantiere zusätzlich strenge Produktionsstandards. Die Bäume seien frühestens ab dem 10. November geschnitten und die letzten drei Jahre nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt worden.

    Ökologie bei der Verpackung und beim Schmuck

    Viele Hersteller achten übrigens auch bei der Verpackung auf Ökologie: Neu sind bei ersten Händlern Transportnetze aus nachwachsenden Rohstoffen, die ebenfalls kompostiert werden können.

    Auch bei der Dekoration spielt die Ökologie eine zunehmende Rolle. "Naturmaterialien aus Bast, Stroh, Schleifen, Holz oder stilvoller Glas-Schmuck spiegeln die Vorfreude aufs Fest - nachhaltig und in eher sanften Tönen", teilte der Fachverband Deutscher Floristen mit.

    "Auf allzu viel Bling-Bling, Plastik und Kitsch verzichten viele Verbraucher mit Blick auf die Fridays for Future-Bewegung." Nicola Fink, Fachverband Deutscher Floristen

    Preis der Weihnachtsbäume in Bayern bleibt stabil

    Christbäume in Bayern werden auch in diesem Jahr nicht teurer. Bereits im achten Jahr hielte sich der Preis von 18 bis 24 Euro pro Meter Nordmann-Tanne, teilte Thomas Emslander mit. Jedes Jahr werden in Bayern etwa vier Millionen Christbäume verkauft. Die Nordmann-Tanne sei mit einem Anteil von 80 Prozent die häufigste Wahl der Bayern, erläuterte Emslander. Ebenfalls beliebt sind Blaufichten.