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Wegen der Diskussion um das Center Parcs-Projekt Langlau haben sich Landrat Manuel Westphal und Pfofelds Bürgermeister Reinhold Huber an die Befürworter und Gegner der Ferienanlage gewandt. Sie fordern vor allem in sozialen Medien Fairness im Umgang.

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Center Parcs Langlau: Landrat und Bürgermeister fordern Fairness

Wegen der Diskussion um das Center Parcs-Projekt Langlau haben sich Landrat Manuel Westphal und Pfofelds Bürgermeister Reinhold Huber an die Befürworter und Gegner der Ferienanlage gewandt. Sie fordern vor allem in sozialen Medien Fairness im Umgang.

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In einem offenen Brief haben sich Landrat Manuel Westphal (CSU) und Pfofelds Bürgermeister Reinhold Huber (Freie Wählergemeinschaft Langlau/Rehenbühl) sowohl an Befürworter als auch an die Gegner des geplanten Feriendorfs Center Parcs am Brombachsee gewandt. Wie ein Sprecher des Landratamts mitteilte, seien beide Parteien dazu aufgerufen vor allem in den sozialen Netzwerken fair miteinander umzugehen.

Entscheidung über Bau der Ferienanlage offen

Jeder solle sich an der Diskussion beteiligen können, ohne Angst haben zu müssen, so hieß es. Des Weiteren stimme es nicht, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Diskussion um das Bauvorhaben nicht eingebunden werden. Zum jetzigen Zeitpunkt habe man dem Investor weder Zusicherungen gegeben, noch Entscheidungen getroffen.

Verfahrensunterlagen werden zusammengestellt

Das läge auch daran, dass Center Parcs selbst erst die notwendigen Verfahrensunterlagen erstellen und vorbereiten müsse, heißt es in der Erklärung. Darunter falle beispielsweise auch ein Umweltverträglichkeitsgutachten. Erst wenn Fakten auf dem Tisch lägen, könnten Entscheidungen getroffen werden. Auch der Investor selbst brauche die Zeit, um Verfahrensunterlagen fachlich fundiert erstellen zu lassen.

Raumordnungsverfahren entscheidend

Wichtig sei dabei auch das Raumordnungsverfahren, das von der Regierung von Mittelfranken durchgeführt wird. Dazu gehörten die Siedlungs- und Verkehrsstruktur, Energieversorgung, Naturschutz oder auch die Wasserwirtschaft. Die Bürgerinnen und Bürger mögen wieder mehr Vertrauen in die Politik und vor allem in deren Prüfungsverfahren haben. Ebenso gab es den Appell, das eigene Mitspracherecht wahrzunehmen.

Transparenz soll gestärkt werden

Am Ende des Briefes machten Landrat und Bürgermeister noch einmal deutlich, dass vor allem auf Transparenz und Information für alle großen Wert gelegt werde. Durch Newsletter, Informationsveranstaltungen, aber auch die Presse und Medien solle diese Transparenz noch gestärkt werden. "Aus unserer Sicht können sich aus dem Projekt große Chancen für die Region ergeben, aber natürlich nicht um jeden Preis", erklären Landrat und Bürgermeister am Ende des Briefs.

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