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Nach fast 40 Jahren steigt Carl Steiner bei medi Bayreuth aus. Es sei Zeit für "frischen Wind", so Steiner.

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Carl Steiner hört bei medi Bayreuth auf - Gesellschafter gesucht

Nach fast 40 Jahren steigt Carl Steiner beim Basketball-Bundesligisten medi Bayreuth aus. Der Alleingesellschafter des Tabellenletzten hört Mitte des Jahres auf. Es sei Zeit für "frischen Wind", so Steiner. Bayreuth sucht nun neue Gesellschafter.

Basketball-Bundesligist medi Bayreuth verliert seinen Alleingesellschafter Carl Steiner. Der Unternehmer zieht sich beim Tabellenletzten zum 30. Juni dieses Jahres zurück. "Es ist für einen kleinen Standort wie Bayreuth immer schwieriger geworden, in der ersten Liga zu bestehen. Den persönlichen Aufwand, der erforderlich ist, um den Bayreuther Basketball in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, kann und will ich nicht mehr leisten", verkündete Steiner am Montag in einer persönlichen Erklärung. "Manchmal gibt es im Leben Veränderungen, die man selber nicht mal unbedingt will, und so lässt meine weitere Lebensplanung den dafür notwendigen Aufwand nicht mehr zu."

Carl Steiner: nach fast 40 Jahren Zeit für "frischen Wind"

Steiner hatte sich seit 1984 bei den Bayreuthern Basketballern in verschiedenen Funktionen engagiert - zuletzt als Alleingesellschafter. "Nach fast 40 Jahren ist es einfach an der Zeit für eine grundlegende Veränderung, für frischen Wind, für eine neue, andere Zukunft für den Bayreuther Basketball auf einer breiteren Basis", erklärte der Funktionär. Er rechnet selbst damit, dass der Verein "in den nächsten vier bis acht Wochen" neue Gesellschafter findet. Steiner will sich in den kommenden Wochen für einen geordneten Übergang zu einer neuen Gesellschafterstruktur engagieren.

"Unvorstellbare Höhen, aber auch bittere Tiefen" erlebt

"Gemeinsam mit der Bayreuther Basketballgemeinschaft habe ich unvorstellbare Höhen, aber auch bittere Tiefen erlebt. Beides möchte ich nicht missen. Über einen langen Zeitraum habe ich mich persönlich, wirtschaftlich und finanziell enorm engagiert", so Steiner in seiner persönlichen Erklärung weiter.

Rückzug auch von Geschäftsführer

Erst vor wenigen Tagen hatte Geschäftsführer Johannes Feuerpfeil seinen Abschied zum Saisonende angekündigt: "Nach sechs sehr spannenden Jahren bei medi bayreuth ist für mich der Zeitpunkt gekommen, am Ende der laufenden Saison eine neue berufliche Herausforderung außerhalb des Profisports anzunehmen", erklärte Feuerpfeil.

Mit Informationen von dpa

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