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Würzburg, Aschaffenburg: Hohe Beteiligung bei Busfahrer-Streik | BR24

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Ein Mann, der streikt (Symbolbild)

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    Würzburg, Aschaffenburg: Hohe Beteiligung bei Busfahrer-Streik

    In Aschaffenburg und Würzburg haben die Busfahrer gestreikt. Die im privaten Omnibusgewerbe Beschäftigten folgten einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi. Gewerkschaftsvertreten zufolge lag die Streikbeteiligung in beiden Städten bei über 90 Prozent.

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    Am Freitag (25.09.20) haben die Busfahrer in Aschaffenburg und Würzburg gestreikt. Die im privaten Omnibusgewerbe Beschäftigten folgten einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Gewerkschaftsvertreten zufolge lag die Streikbeteiligung in beiden Städten bei über 90 Prozent.

    Verdi spricht von sehr hoher Streikbeteiligung

    Verdi-Bezirksgeschäftsführer Gerald Burkard zufolge haben in Aschaffenburg 53 von 54 Verdi-Mitgliedern gestreikt. Zusätzlich haben sich sieben Busfahrer solidarisch gezeigt. In Würzburg habe die Streikbeteiligung laut Verdi-Jugendsekretär Jonas Hector bei 100 Prozent gelegen. Mit dem Ergebnis sei er äußerst zufrieden, meinte Hector. Cornelia Wagner von der Pressestelle der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) bestätigte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass in Würzburg alle innerstädtischen Buslinien ausgefallen sind.

    Arbeitskampf um höhere Löhne

    Wie Burkard und Hector übereinstimmend mitteilten, würden Busfahrer in Baden-Württemberg und Hessen besser bezahlt. Dementsprechend hoch sei die Unzufriedenheit bei den Kollegen in Würzburg und Aschaffenburg. Die Gewerkschaft fordert für rund 17.000 Busfahrer in Bayern 30 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Der Landesverband Bayerischer Busunternehmer (LBO) lehnt die Forderung bislang als völlig unangemessen ab. Bei den aktuell vom LBO gezahlten 12,81 Euro Stundenlohn werde eine Verkehrswende in Bayern scheitern, prophezeit Burkard, weshalb seine Gewerkschaft 3,50 Euro mehr Stundenlohn fordere.

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