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Bundesweite Durchsuchungen wegen Kinderpornografie | BR24

© BR/Frank Angermund

Das Bundeskriminalamt hat Mitte der Woche in ganz Deutschland mehrere Wohnungen durchsuchen lassen, wegen Verdachts auf Kinderpornografie. Eine Spur führt nach Landsberg am Lech in Oberbayern.

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Bundesweite Durchsuchungen wegen Kinderpornografie

Das Bundeskriminalamt hat wegen Verdachts auf Kinderpornografie Mitte der Woche in ganz Deutschland mehrere Wohnungen durchsuchen lassen. Eine Spur führt auch nach Landsberg am Lech in Oberbayern.

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Laut Bundeskriminalamt (BKA) wurden die Wohnungen von 21 Tatverdächtigen in elf Bundesländern untersucht. Die Tatverdächtigen werden beschuldigt, kinderpornografische Videodateien über soziale Netzwerke geteilt und verbreitet zu haben. Bei den Durchsuchungen sollen die Beamten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, beschlagnahmt haben - unter anderem bei einem Beschuldigten im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern.

Auch Minderjährige unter den Beschuldigten

Die Beschuldigten sind nach BKA-Angaben im Alter zwischen 14 und 26 Jahren. Es sind demzufolge also auch Minderjährige darunter. Wie es in der Mitteilung heißt, beobachten das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main in den letzten Monaten vermehrt, dass Videodateien mit eindeutigen kinderpornografischen Inhalten von jungen Erwachsenen, Jugendlichen, aber auch von Kindern über soziale Netzwerke im Internet geteilt werden.

BKA vermutet Übergriffe durch Cybergrooming

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei nicht selten um Aufnahmen handelt, die durch Cybergrooming-Übergriffe entstanden sind. Darunter ist das Vorgehen von Tätern, aber auch Täterinnen zu verstehen, die im Internet manipulativen Kontakt zu Mädchen oder Jungen aufnehmen, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Am Montag will das BKA weitere Details bekannt geben.