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Bundeswehr unterstützt bayerische Corona-Teststationen | BR24

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Rund 30 Bundeswehrsoldaten sollen an diesem Wochenende die Mitarbeiter an den Corona-Teststationen unterstützten. Betroffen sind die Stationen auf der A3 an der Raststätte Donautal bei Passau und auf der A8 an der Raststätte Hochfelln Nord.

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Bundeswehr unterstützt bayerische Corona-Teststationen

Rund 30 Bundeswehrsoldaten sollen an diesem Wochenende die Mitarbeiter an den Corona-Teststationen unterstützten. Betroffen sind die Stationen auf der A3 an der Raststätte Donautal bei Passau und auf der A8 an der Raststätte Hochfelln Nord.

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Mit Hilfe der Bundeswehr will das bayerische Gesundheitsministerium an diesem Wochenende lange Wartezeiten an den Autobahn-Corona-Teststationen vermeiden. Sowohl an der Raststätte Hochfelln Nord an der Autobahn A8 als auch an der Raststätte Donautal an der A3 bei Passau soll die Bundeswehr bei großem Andrang jeweils eine zusätzliche "Test-Straße" in Betrieb nehmen und so den privaten Dienstleister Eurofins unterstützen.

Zusätzliche Teststraße in Betrieb

Nach Angaben eines Sprechers des Gesundheitsministeriums auf Anfrage des BR sollen insgesamt etwa 30 Bundeswehrangehörige zum Einsatz kommen. Auch die Firma Eurofins habe ihr Personal noch einmal aufgestockt, um für das erwartet hohe Reiseaufkommen gerüstet zu sein.

"Am kommenden Wochenende erwarten wir erneut eine verstärkte Inanspruchnahme des Testangebots für Reiserückkehrer an den beiden Teststationen. Deshalb haben wir vorgesorgt", wird Gesundheitsministerin Melanie Huml in einer Pressemitteilung zitiert. Die Bundeswehr unterstützt bereits Testzentren in Dillingen, Freising und in Landau an der Isar.

BRK musste Teststation unterstützen

Am vergangenen Wochenende hatte kurzfristig das Bayerische Rote Kreuz unterstützend eingreifen müssen, da beim Dienstleister Personal krankheitsbedingt ausgefallen war und starker Rückreiseverkehr zu hohem Andrang an den Stationen führte. Für kurze Zeit musste in der Nacht zum vergangenen Samstag sogar der Testbetrieb ganz eingestellt werden.

"Insbesondere mit Blick auf die vor allem im Ehrenamt und in der Freizeit erbrachten Leistungen der Bayerischen Hilfsorganisationen habe ich entschieden, das Unterstützungsangebot der Bundeswehr anzunehmen. Die Bayerischen Hilfsorganisationen haben klasse Arbeit geleistet und auch am letzten Wochenende ihre große Flexibilität und Professionalität gezeigt", sagt die bayerische Gesundheitsministerin.

Untersuchung der Reiserückkehrer sehr wichtig

Die Untersuchung der Reiserückkehrer erachtet das Ministerium nach wie vor als äußerst wichtig. Nach Angaben des Sprechers stamme etwa die Hälfte der positiven, bayerischen Testergebnisse in dieser Woche von Personen, die aus dem Ausland nach Bayern eingereist sind.

Nach Angaben des LGL sind an den acht bayerischen Teststationen für Reiserückkehr an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten bislang (Stand: 25.8. 2020) rund 280.000 Personen auf das Corona-Virus getestet worden. Davon waren rund 3700 Tests positiv. In der Regel könnten inzwischen die Testergebnisse innerhalb von 48 Stunden übermittelt werden.

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