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Bundeswehr und Polizei gemeinsam gegen Terror | BR24

© Bayerisches Innenministerium

Innenminister Joachim Herrmann bei der Einsatzübung in der Gäubodenkaserne

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    Bundeswehr und Polizei gemeinsam gegen Terror

    In der Gäubodenkaserne bei Feldkirchen im Kreis Straubing-Bogen haben etwa 100 Kräfte von Bundeswehr und Polizei gemeinsam eine zweitägige Einsatzübung gegen Terror abgehalten. Innenminister Joachim Herrmann lobte die gute und enge Zusammenarbeit.

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    Im Falle eines Terrorangriffs müssen Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten - dieser Meinung ist das bayerische Innenministerium. Deshalb wurde in der Gäubodenkaserne bei Feldkirchen im Kreis Straubing-Bogen nun der Ernstfall geprobt.

    Zusammenarbeit noch optimieren

    Etwa 100 Kräfte von Bundeswehr und Polizei haben die zweitägige Einsatzübung namens "Niederbayerische Terrorismusabwehr Exercise (NTEX 2020)" abgehalten. Wie das bayerische Innenministerium mitteilt, ist die Übung erfolgreich verlaufen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der am zweiten Tag vor Ort war, lobte die gute und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

    Eine Analyse des geprobten Ernstfalls soll die Zusammenarbeit noch optimieren, heißt es. Des Weiteren ist ein gemeinsames Einsatzhandbuch von Bayerischer Polizei und Landeskommando Bayern geplant, so das Innenministerium. Darin sollen insbesondere Einsatzstandards festgelegt werden.

    Bundeswehr-Einsatz im Innern

    Innenminister Herrmann sprach sich bei dem Besuch in der niederbayerischen Kaserne für den Einsatz der Bundeswehr im Innern aus: "Für die Innere Sicherheit in Bayern ist und bleibt zuallererst die Bayerische Polizei zuständig. Bei Terroranschlägen wäre es aber geradezu unverantwortlich, auf den Einsatz der Bundeswehr im Innern zu verzichten, obwohl sie bereitsteht."

    Polizei besitzt gepanzerte Fahrzeuge

    Bei der Großübung in der Gäubodenkaserne war es unter anderem darum gegangen, bei einem Terroranschlag Schwerverletzte mit Hilfe besonders geschützter Fahrzeuge in Sicherheit zu bringen. Zum Einsatz kam dabei ein neues gepanzertes Offensivfahrzeug namens "ENOK 6.2", das seit Sommer dieses Jahres bei den Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei eingesetzt wird. Weitere gemeinsame Übungen gegen Terror seien angedacht.

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