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Bundeswehr bekommt neue Rechenzentren in Wildflecken und Roth | BR24

© dpa - Report

Ein Soldat der Bundeswehr vor einem Radarbild (Symbolbild)

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Bundeswehr bekommt neue Rechenzentren in Wildflecken und Roth

Gute Nachrichten für die Bundeswehrstandorte Wildflecken und Roth: Das Bundesverteidigungsministerium plant neue Rechenzentren in der Rhön-Kaserne und der Otto-Lilienthal-Kaserne. Insgesamt soll das Projekt rund eine Milliarde Euro kosten.

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Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilt, bekommen gleich zwei Bundeswehrstandorte in Bayern neue Rechenzentren. Dabei soll laut Ministerium eine der größten Rechenzentrumsinfrastrukturen in Deutschland entstehen. Bei den ausgewählten Standorten handelt es sich um die Kasernen in Wildflecken und Roth. Das dritte Rechenzentrum plant das Ministerium im brandenburgischen Strausberg. Der sogenannte Rechenzentrumsverbund soll nach den aktuellen Planungen des Ministeriums Ende der 2020er Jahre voll einsatzfähig sein und dann für mindestens 30 Jahre genutzt werden. Insgesamt soll das Projekt über eine Milliarde Euro kosten.

Genaue Kosten in Wildflecken noch nicht bekannt

Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär, Landrat Thomas Bold und der Landtagsabgeordnete Sandro Kirchner (alle CSU) freuen sich über den Zuschlag für die Kaserne in Wildflecken. In einer gemeinsamen Mitteilung der CSU-Politiker heißt es: "Dies ist ein großes Bekenntnis für den Traditionsstandort Wildflecken, ein riesiger Gewinn für unsere Region und eine deutliche Stärkung des ländlichen Raums."

© BR/Anke Gundelach

Auf dem Gelände der Rhön-Kaserne soll demnächst ein neues Rechenzentrum der Bundeswehr entstehen.

Schon 2017 hatten sich Wildflecken und seine Partnerkommunen in der Rhönallianz, Bad Brückenau, Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra und Zeitlofs gemeinsam an das Verteidigungsministerium gewandt. Auch die Abgeordneten der Region hatten um Unterstützung für Wildfleckens Bewerbung um das Rechenzentrum gebeten. Die Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), Sabine Dittmar (SPD) und Manuela Rottmann (Die Grünen) hatten diesbezüglich einen gemeinsamen Brief an die damalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen geschrieben.

Datencenter in Roth geplant

In Wildflecken und der Barnim-Kaserne in Strausberg sollen sogenannte Rechenzentrums-Cluster entstehen, in denen die digitalen Datenströme der Bundeswehr zusammenlaufen. In der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth hingegen ist ein weiteres Datencenter geplant. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilt, sollen dort die Informationen aus den anderen beiden Kasernen für eine mögliche Wiederherstellung gesondert gespeichert werden können.