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Bundespolizei Passau fasst gesuchten Mörder | BR24

© Bundespolizei Passau

Ein Bundespolizist sperrt einen Mann in die Arrestzelle (Symbolbild)

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    Bundespolizei Passau fasst gesuchten Mörder

    Ein wegen Mordes gesuchter 45-jähriger Moldauer ist der Bundespolizei Passau auf der A3 an der Kontrollstelle Rottal-Ost ins Netz gegangen. Er muss nun den Rest seiner lebenslangen Freiheitsstrafe hinter Gitter absitzen.

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    Die Bundespolizei Passau hat einen Mann festgenommen, der wegen Mordes gesucht war. Der 45-jährige Moldauer wurde auf der A3 an der Kontrollstelle Rottal-Ost geschnappt. Er sitzt nun im Gefängnis.

    Verurteilung war vor 22 Jahren

    Bundespolizisten hatten den Mann in der Kontrollstelle als Fahrer eines Lastwagens mit türkischer Zulassung kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass er im polizeilichen Informationssystem gesucht wird. Ein Gericht in Oldenburg hatte ihn im Mai 1998 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

    Neun Jahre später wurde der moldauische Staatsangehörige direkt aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben. Zugleich schrieb ihn die Staatsanwaltschaft zur Festnahme aus, falls er wieder nach Deutschland einreisen würde. Das wurde ihm nun zum Verhängnis.

    Restliche Freiheitsstrafe in der JVA Straubing

    Gegenüber den Bundespolizisten aus Passau gab der Straftäter an, davon ausgegangen zu sein, nach einigen Jahren wieder in die Bundesrepublik reisen zu können. Nach Abschluss der Ermittlungen lieferten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Straubing ein, wo er die restliche lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen muss.

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