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Bundespolizei im Grenzgebiet: So läuft eine Nachtschicht

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Bundespolizei im Grenzgebiet: So läuft eine Nachtschicht

Jede Nacht sind Beamte der Bundespolizei unterwegs an der Grenze zu Tschechien. Drogen, Waffen, Feuerwerkskörper, illegal Einreisende - all das gehört zum Arbeitsalltag für die Polizisten. Besuch bei einer Nachtschicht.

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Um halb sechs beginnt die Nachtschicht. Die beiden Beamten der Bundespolizei Werner Schellenberg und Harald Nürnberger steigen ins Auto. Sie sind – zusammen mit ihren Kollegen – zuständig für ein knapp 60 Kilometer langes Stück der deutsch-tschechischen Grenze. Sie errichten mobile Kontrollstellen, sichten den durchfahrenden Verkehr und kontrollieren stichprobenartig.

"Man hat sich über die Jahre spezialisiert. Wir haben da eine gute Übung. Wir achten auf das Kennzeichen, auf die Personenanzahl, auf die Zusammensetzung. Auch der Fahrzeugzustand ist so ein Kriterium." Werner Schellenberg, Polizist

Alltag an der deutsch-tschechischen Grenze

Kommt ihnen ein Fahrzeug verdächtig vor, halten sie es an und führen eine Kontrolle durch.

"Feuerwerkskörper, Waffen und andere Explosivstoffe, Betäubungsmittel, das sind so die gängigsten Sachen, die bei uns hier vorkommen." Werner Schellenberg, Polizist

In einer durchschnittlichen Nacht treffen sie etwa auf Fahrer ohne gültigen Führerschein, Waffen im Kofferraum, Drogen im Handschuhfach oder auch Einreisende, die ohne Pass die Grenze passieren.