BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Bundespolizei Passau
Bildrechte: Bundespolizei Passau

Die geschleusten Personen

6
Per Mail sharen

    Bundespolizei entdeckt Syrer in Kleintransporter

    In Simbach am Inn hat die Polizei in einem Kleintransporter 18 Personen aufgegriffen, die illegal nach Deutschland eingereist waren. Sie saßen auf der Ladefläche und waren nicht angeschnallt. Der mutmaßliche Schleuser befindet sich im Gefängnis.

    6
    Per Mail sharen
    Von
    • Astrid Dachs
    • BR24 Redaktion

    Die Bundespolizei hat vergangenen Freitag Abend in Simbach am Inn im Landkreis Rottal-Inn die Einschleusung von 18 Personen verhindert. Das meldet die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Passau.

    Keine Sitze oder Sicherheitsgurte

    17 Personen befanden sich auf der Ladefläche eines Kleintransporters, eine 23-jährige syrische Frau auf dem Beifahrersitz. Das Fahrzeug kam aus Österreich. Der Fahrer - ein 35-jähriger Syrer - hatte eine niederländische Aufenthaltserlaubnis bei sich, die anderen Personen besaßen keine Ausweisdokumente. Die 17 Männer auf der fensterlosen, verschlossenen Ladefläche waren zwischen 16 und 42 Jahre alt. Es gab keine Sitze oder Sicherheitsgurte, so die Polizei. 16 gaben an, syrische Staatsangehörige zu sein, eine Person stammt wohl aus dem Irak. Die Geschleusten gaben an, den Fahrer für den Transport bezahlt zu haben.

    Schleuser in Haft

    17 Personen wurden nach Österreich zurückgewiesen, ein Minderjähriger dem Jugendamt übergeben. Da keine der geschleusten Personen auf der Ladefläche einen gesicherten Sitzplatz hatte, wurde gegen den Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen der Einschleusung von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen eingeleitet. Er befindet sich nun in der JVA Landshut.

    "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!