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Bundespolizei entdeckt auf A8 Migranten unter Reisebus | BR24

© Bundespolizeiinspektion Freilassing

In diesem Radkasten versteckten sich die Migranten.

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    Bundespolizei entdeckt auf A8 Migranten unter Reisebus

    Die Bundespolizei hat im Radkasten eines serbischen Fernreisebusses zwei Migranten entdeckt. Die beiden Männer aus dem Jemen und aus Marokko waren stark unterkühlt und durchnässt, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

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    Ihre lebensgefährliche Reise nach Deutschland haben die beiden Männer in Serbien begonnen. Wie die Bundespolizei mitteilt, waren sie dort in ihr Versteck hinter der Radachse des Reisebusses gekrochen und harrten darin stundenlang aus. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag, wurde jedoch erst jetzt bekannt.

    Hilferufe bei Grenzkontrolle

    Bei der Kontrolle des Busses am Grenzübergang Schwarzbach (Lkr. Berchtesgadener Land) hörten die Beamten Hilferufe aus dem Fahrzeug. Bei der hinteren Radachse entdeckten sie schließlich die beiden stark unterkühlten und durchnässten Männer. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, laut Bundespolizei geht es ihnen gesundheitlich gut.

    Keine Einreisepapiere - Anzeige

    Sowohl der 20 Jahre alte Mann aus dem Jemen als auch der 23-jährige Marokkaner hatten keine erforderlichen Einreisepapiere bei sich. Sie erhielten eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise. Der Marokkaner bat um Schutz und wurde an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) weitergeleitet. Der Jemenite durfte nicht einreisen. Die Bundespolizei wies ihn zurück nach Österreich.