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Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich kritisiert Pläne für einen härteren Lockdown im Einzelhandel.

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    Bundespläne für Handel stoßen in Niederbayern auf Unverständnis

    Die Corona-Notbremse der Bundesregierung stößt in Niederbayern auf heftige Kritik. Der niederbayerische Bezirkstagspräsident hat in einem Schreiben die Verschärfungen für den Einzelhandel abgelehnt. Dies wäre "eine absolute Katastrophe".

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    • BR24 Redaktion

    Die Bundespläne für einen härteren Lockdown im Einzelhandel bei besonders hohen Corona-Zahlen stoßen in Niederbayern auf scharfe Kritik. "Wenn ab einer Inzidenz von 100 alle Einzelhandelsgeschäfte schließen müssen, bedeutet dies für die niederbayerischen Grenzlandkreise: Die Geschäfte werden noch für Monate zu sein. Das wäre eine absolute Katastrophe", heißt es in einem Schreiben des niederbayerischen Bezirkstagspräsidenten Olaf Heinrich an Bundestagsabgeordnete aus der Region.

    Heinrich: Inzidenz von 100 ist lange nicht absehbar

    "Trotz der zusätzlichen Impfdosen für die Grenzlandkreise: Eine Inzidenz von unter 100 ist in den nächsten Wochen nicht realistisch", schrieb Heinrich (CSU) in der Mitteilung. "Deshalb appelliere ich eindringlich, zumindest bis zu einer Inzidenz von 200, den Geschäften 'Click and Meet' nach einem negativen Schnelltest zu ermöglichen." Sonst müssten gerade im östlichen Niederbayern viele Geschäfte dauerhaft schließen.

    Widerstand gegen Pläne der Regierung

    Seit Tagen stoßen die Pläne der Bundesregierung auf Widerstand. Die am Dienstag beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes sehen unter anderem vor, dass bei einer höheren Inzidenz die meisten Läden sowie die Gastronomie nicht öffnen dürfen. Bestimmte Geschäfte sollen ausgenommen werden, so etwa der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Buchhandlungen und Gartenmärkte. Hier sollen Abstand- und Hygienekonzepte gelten.

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