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Erster Coronavirus-Fall in Erlangen: Bürgertelefon eingerichtet | BR24

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Nach dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall in Mittelfranken hat das Gesundheitsamt Erlangen ein Bürgertelefon eingerichtet. Derweil wurden 47 Menschen ermittelt, die Kontakt zu dem Mann aus Erlangen hatten.

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Erster Coronavirus-Fall in Erlangen: Bürgertelefon eingerichtet

Nach dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall in Mittelfranken hat das Gesundheitsamt Erlangen ein Bürgertelefon eingerichtet. Derweil wurden 47 Menschen ermittelt, die Kontakt zu dem Mann aus Erlangen hatten.

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Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist heute und morgen von 10 bis 16 Uhr unter der Nummer 09131 / 803-2655 erreichbar. Bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus verweist die Behörde auf die Coronavirus-Hotline Bayern, die unter 09131 / 6808-5101 angerufen werden kann.

Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat nach eigenen Angaben inzwischen 47 Personen ermittelt, die mit dem ersten Coronavirus-Patienten aus Erlangen Kontakt hatten. Darunter seien 27 Mitarbeiter der Universitätsklinik Erlangen, die engeren Kontakt zu dem Mediziner hatten. Die Liste der Kontaktpersonen werde ständig aktualisiert, so das Gesundheitsamt. Die betroffenen Menschen mussten sich am Freitag in häusliche Quarantäne begeben, sie werden auf das Virus getestet.

Betroffenem Patienten geht es "soweit gut"

Dem betroffenen Oberarzt aus der Hautklinik Erlangen gehe es derweil "soweit gut", wie er mitteilen ließ. Der Mann ist der erste Coronavirus-Fall, der aus Mittelfranken gemeldet worden war. Er wird seit Donnerstag stationär am Uniklinikum Erlangen behandelt. Wie die Uniklinik mitteilte, wird er in einem Isolierzimmer in der Hautklinik überwacht, sein Gesundheitszustand sei stabil. Der Arzt hatte vergangene Wochen bei einer Arbeitskreissitzung in München Kontakt mit einem italienischen Arzt. Dieser war nach seiner Rückkehr nach Italien positiv auf das SARS-CoV-2 getestet worden.

"Umsichtiges und schnelles Vorgehen"

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik dankte derweil dem Uniklinikum sowie dem Gesundheitsamt für deren umsichtiges und schnelles Vorgehen. So sei auch die Krankenversorgung in der Hautklinik heruntergefahren worden. Außerdem wurde dort eine Isolierstation eröffnet, auf der weitere mögliche Coronavirus-Fälle behandelt werden können. Die Versorgung von dermatologischen Notfällen sei aber weiterhin ohne Gefahr für die Patienten sichergestellt.

Hotline für Patienten der Hautklinik

Patienten der Hautklinik, die in den kommenden zwei Wochen einen Termin vereinbart hatten, werden derweil gebeten, sich bei der Aufnahme der Hautklinik zu melden. Die Hautklinik hat eine Hotline für betroffene Patienten eingerichtet, die unter 09131 / 85-40409 erreichbar ist. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar.