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Bürgersolaranlage in Nürnberg eingeweiht | BR24

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Auf den Dächern der Sigmund-Schuckert-Stiftung in Nürnberg ist die erste Bürgersolaranlage eingeweiht worden. Die Installation versorgt mit ihrem Strom rund 15 Haushalte.

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Bürgersolaranlage in Nürnberg eingeweiht

Die Nürnberger Sigmund-Schuckert-Stiftung hat die erste Bürgersolaranlage auf einem ihrer Häuser in der Nordstadt in Betrieb genommen. 19 Bürger sind an dem Projekt beteiligt.

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Mit dem Strom aus den Solarmodulen kann die erste Bürgersolaranlage in Nürnberg rund 15 Haushalte versorgen. Die Sigmund-Schuckert-Stiftung prüft derzeit, ob sie weitere Dächer für die Sonnennutzung bereitstellen kann.

Die Solaranlage auf einem Wohnkomplex hilft, rund 20 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid im Jahr zu vermeiden. Damit leiste sie einen Beitrag zur Energiewende, sagt Nürnbergs Stadtkämmerer Harald Riedel.

Solaranlage für mehr Umweltschutz

Das städtische Finanzreferat verwaltet das Stiftungsvermögen. Die Bürgersolargesellschaft überweist eine jährliche Miete an die Stiftung. Doch diese Einnahmen in dreistelliger Höhe seien nicht der Grund für das Engagement der Stiftung, sagte Riedel. Es gehe in erster Linie um den Umweltschutz.

19 Bürger beteiligt

Die Solarmodule werden von 19 Bürgern finanziert und betrieben. Vorteil von dezentralen Anlagen auf Hausdächern sei, dass die Stromerzeugung nicht in der Hand von Großkonzernen bleibe, sagte Initiator Gerhard Brunner. Außerdem seien für diese Anlagen keine zusätzlichen Flächen notwendig.

Die Sigmund-Schuckert-Stiftung ist eine der größten Stiftungen in Nürnberg. Sie schüttet pro Jahr rund vier Millionen Euro an Bedürftige aus.