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Bürgermeister will freiwilligen Böller-Verzicht an Silvester | BR24

© BR/Fabian Stoffers

Feuerwerk am Nachthimmel

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    Bürgermeister will freiwilligen Böller-Verzicht an Silvester

    Die Diskussionen um Böller- und Feuerwerksverbote an Silvester werden immer lauter. Der Burglengenfelder Bürgermeister Thomas Gesche wünscht sich auch mehr Verzicht von den Bürgern, ist aber trotzdem gegen ein striktes Verbot in seiner Stadt.

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    Der Oberbürgermeister von Burglengenfeld, Thomas Gesche (CSU), macht sich für den Verzicht von Böllern an Silvester stark. In einer Mitteilung wünscht sich Gesche von den Bürgern, dass sie freiwillig auf Feuerwerkskörper verzichten. Er halte nichts "von einem generellen Verbot", sagt Gesche, aber es gäbe "viele gute Gründe, die gegen die Knallerei zum Jahreswechsel sprechen".

    "Eine Gefahr für Leib und Leben"

    Als Beispiele nennt der Bürgermeister die sehr hohe Belastung durch Feinstaub, aber auch durch mehr Lärm: Kinder, Haus- und Wildtiere würden unter der Lautstärke leiden. Es gäbe zudem viele Ruhestörungen und potenzielle Querschläger könnten sogar "eine Gefahr für Leib und Leben" darstellen. Bei Feuerwerkskörpern bestünde auch immer eine gewisse Brandgefahr und "ein weiterer Aspekt ist ganz sicher der anfallende Müll", so Gesche.

    Örtliche Beschränkungen nicht einfach

    Trotzdem will der Bürgermeister kein Silvester-Feuerwerks-Verbot für Burglengenfeld aussprechen. "Ich bin generell gegen eine Politik der Verbote. Und in diesem speziellen Fall wäre ein solches Verbot ohnehin kaum durchzusetzen", sagt Gesche. Er würde höchstens örtliche Beschränkungen einführen. Dafür bräuchte man allerdings eindeutige Gründe, wie Sicherheitsbedenken bei zentralen Veranstaltungen oder hohe Brandgefahr. Die Einhaltung der Beschränkungen wäre zudem nicht einfach, da die Polizei dafür zuständig wäre und diese gerade an Silvester "alle Hände voll zu tun habe".

    Gesche appelliert somit lieber an die Bürger, freiwillig auf Feuerwerk zu verzichten "und nach Möglichkeit das so gesparte Geld für einen regionalen guten Zweck zu spenden".

    Böller-Verbot in Landshut

    Feuerwerk-Fans müssen in der Landshuter Innenstadt auch dieses Jahr darauf verzichten. Aus Gründen des Brandschutzes des historischen Ensembles und der Einzeldenkmäler der Landshuter Innenstadt sowie auf der Burg Trausnitz ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Kleinfeuerwerken untersagt.