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Bürgerinitiative in Weißenhorn kämpft gegen AKW-Müll | BR24

© BR/Joseph Weidl

In Weißenhorn werden alte Handschuhe und Arbeitskleidung aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen verbrannt.

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    Bürgerinitiative in Weißenhorn kämpft gegen AKW-Müll

    Der Industriemüll aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen ist nicht gesundheitsgefährdend, das hat der Landkreis Neu-Ulm festgestellt. Trotzdem wehrt sich eine Bürgerinitiative in Weißenhorn gegen den Müll. Heute Abend lädt sie deshalb zu einem Treffen.

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    Die Bürgerinitiative hat sich schon vor Jahren gegen das Müllheizkraftwerk in Weißenhorn engagiert. Jetzt hat sie sich eine neue Aufgabe gestellt: Sie will verhindern, dass Industriemüll aus dem Atomkraftwerk Gundremmingen im Landkreis Günzburg nach Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm geliefert und verbrannt wird. Zwar wurde der Müll von den Behörden als unbedenklich eingestuft. Doch die Bürgerinitiative will auf Nummer sicher gehen – und lieber keinen AKW-Industriemüll, sprich alte Handschuhe und Arbeitskleidung hier verbrannt wissen.

    Soll Müll aus Gundremmingen weiter in Weißenhorn verbrannt werden?

    Eingeladen sind Vertreter von Stadt und Landkreis, Referenten von Anti-Atomorganisationen und natürlich alle interessierten Bürger. In der Rose im Weißenhorner Stadtteil Grafertshofen wird dann auch darüber gesprochen, was genau im Müllvertrag zwischen den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm vereinbart wurde. Viele fordern hier Nachverhandlungen, wenn nicht gar eine Auflösung des Vertrags. Ob das möglich und sinnvoll ist, wird ebenfalls Gegenstand der Debatte sein.